3 Fragen an Frederick Griesbach, Trainer der 1. Männermannschaft

Frage 1: Frederick, Du hast Deine aktive Handballkarriere in der 3. Liga mit 28 Jahren an den Nagel gehängt und konzentrierst Dich voll aufs Traineramt. Wie schwer ist Dir die Umstellung gefallen?
Bisher eigentlich gar nicht schwer. Ich bin ja nicht komplett neu im Trainergeschäft, sondern habe schon Erfahrungen in der BWOL-Jugend und in der A-Jugend-Bundesliga gesammelt. Zudem mache ich gerade meine A-Lizenz – die Grundlagen sind also schon gelegt. Im Training und teilweise auch im Spiel sehe ich es eher als großen Vorteil an, noch so nah am aktuellen Spielgeschehen dran zu sein. Ich kenne viele Situationen in denen die Spieler sind noch aus meiner eigenen Zeit und kann somt sehr gut einschätzen, wie wir damit umgehen müssen und wie die Situationen am Besten zu lösen sind.

Frage 2: Ihr seit seid 3 Wochen in der 1. Vorbereitungsphase, wie lautet Dein erstes Resümee?
Mein erstes Resümee ist überaus positiv. Ich komme abends glücklich nach dem Training nach Hause, weil die Jungs mir das Gefühl geben, sie wollen besser werden und sie saugen alles auf. Natürlich läuft noch lange nicht alles rund und wir haben in allen Bereichen noch Dinge zu verbessern. Die Mannschaft ist aber bereit sich zu quälen und jetzt gilt es eben zu trainieren, wiederholen und üben.

Frage 3: Mit welchen Erwartung geht Ihr als Aufsteiger in die BWOL-Saison?

Wir erwarten eine sehr schwere und lange Saison, in der wir es am Ende schaffen wollen, die Klasse zu bestätigen. Es wird für die Mannschaft sicherlich eine Umstellung werden, jetzt auch wieder Spiele zu verlieren – wenn es schlecht läuft auch mal mehrere hintereinander. Das schöne ist, dass wir bei jedem einzelnen Spiel zu 100% gefordert sind und jeder an seine Leistungsgrenze kommen muss, um zu gewinnen. Das wird uns alle, aber vor allem die jungen Spieler enorm nach vorne bringen.

Dann wünschen wir Dir und der gesamten Mannschaft eine weiterhin gute Vorbereitung und einen guten und erfolgreichen Start in die neue Saison!

  Autor des Artikels: Fridger Koltermann