Auch in Neckarsulm gab´s nichts zu holen …

NSU Neckarsulm  –  SV Remshalden  30:23  (17:12)

 

Auch bei der Neckarsulmer Sport Union gab es für die SV Remshalden nichts Zählbares zu holen. Von Beginn an lagen die Sulmtäler in Führung, während die SVR nicht richtig in ihr Spiel fand und im gesamten Spielverlauf nicht mehr in der Lage war, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.

 

Bereits in den ersten Minuten sollte sich andeuten, dass die Remshaldener keinen besonders guten Tag erwischt hatten. Technische Fehler und Ballverluste führten bereits früh zum 1:3-Rückstand. Der Angriff wirkte verunsichert und ideenlos, nach nur 7 Minuten lagen die Gäste bereits mit 2:6 in Rückstand. Grund genug für Trainer Slavko Pustoslemsek, früh die Grüne Karte zu legen, die allerdings ihre erhoffte Wirkung verfehlte. Neckarsulm kam allzu häufig zu einfachen Toren, ihr Kreisspieler Henning Tittel stand oft sträflich frei und hatte mit dem 13:7 nach 20 Minuten bereits seinen fünften Treffer erzielt. Remshalden tat sich im Angriff weiter schwer und ließ in dieser Phase auch noch zwei Großchancen liegen. Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte steigerte sich das Team der SVR. Tobias Klemm im Tor der Gäste zeigte gleich mehrere Paraden, Carsten Röhrle, Lukas Hartenstein und Marian Rascher wirkten entschlossener. Mehr als das 17:12 zur Pause war allerdings nicht drin.

 

Die ersten Minuten der zweiten Hälfte waren zum Vergessen, beide Mannschaften übertrafen sich an Fehlern und Ballverlusten. Die NSU fing sich früher und erzielte drei Treffer in Folge. Remshalden benötigte knapp 10 Minuten bis zum ersten Tor und so zeichnete sich bereits in dieser frühen Phase ab, dass die erhofften Auswärtspunkte in weite Ferne gerückt waren. Beim 23:16 nach 45 Minuten schien die NSU endgültig auf die Siegerstraße einzubiegen und dennoch ging noch einmal ein kleiner Ruck durch das Gäste-Team. Der Ball lief im Angriff nun deutlich schneller und auch die Defensive begann noch einmal zu kämpfen. Remshalden verkürzte Tor um Tor und beim 20:24 (53.) aus Sicht der SVR war der Gegner fast schon wieder in Reichweite. Die NSU nahm ihre Auszeit und schlug zurück, beim 26:20 nach 56 Minuten war die Partie durch. Remshalden versuchte zwar bis zum Schlusspfiff alles, hatte letztlich jedoch keine Chance mehr, die Partie noch zu drehen. Neckarsulm siegte am Ende verdient mit 30:23 Toren und hat damit den Klassenerhalt perfekt gemacht.

 

NSU:  Bognar, Max Kerner;   Göppele (2), Baumann, Trumpp (6), Brake (1), Schenk, Moritz Kerner, Schreider (4), Matschke, Tittel (8), Hofacker (4), Gohly, Mahl (5/3).

 

SVR:  Klemm, Mühleisen;   Eckstein, Klein (5), Holczer, Gries (1), Schwarz (1), N.Pesch, Rascher (11/7), Hartenstein (3), M.Pesch, Röhrle (1), Knück (1).

 

 

  Autor des Artikels: Armin Wiesner