Die ERSTE verabschiedet sich mit Glanzleistung

TSG Söflingen – SV Remshalden 22:33(12:16)

„Zum Abschluss ein gutes Spiel zeigen“, war die Devise von Sascha Prasolov für das Spiel in Söflingen und seine Mannschaft beherzigte die Worte das Trainers. 

Von Beginn an war Remshalden die wachere Mannschaft auf dem Parkett. Durch Tore von Marian Rascher, Maxim Gries und Robin Lehner ging  die SVR schnell mit 3:1 in Führung. Dazu parierte Daniel Mühleisen gleich den ersten Söflinger Strafwurf.

Die Gäste aus dem Remstal standen defensiv ausgesprochen gut und legten die nötige Aggressivität an den Tag, um den wurfgewaltigen Rückraum der Söflinger nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

Die Gastgeber kamen in der 22. Minute durch einen Treffer des erfahrenen Alexander Schramm nochmals auf ein Tor heran und Prasolov unterbrach die Aufholjagd mit einer Auszeit. Die Worte des Trainers zeigten Wirkung und Remshalden erarbeitete sich bis zur Pause einen 4-Tore-Vorsprung.

Die Gäste kamen mit klarem Kopf aus der Halbzeitpause und waren wild entschlossen, sich den Vorsprung in diesem Spiel nicht wegnehmen zu lassen.

Remshalden spielte unglaublich diszipliniert und fand immer wieder Lücken in der Söflinger Defensive.

Die Gäste selbst standen rund um den gut aufgelegten Luca Sigle im Tor weiter äußerst stabil und dem SVR-Youngster gelangen selbst zwei Treffer in das verwaiste Söflinger Tor.

Sieben Minuten vor dem Ende nahm Trainer Prasolov die letzte Auszeit der Saison um seine Mannen auf die Schlussphase einzustimmen und diesmal sollte die SVR nichts mehr anbrennen lassen. Carsten Röhrle zauberte kurz nach der Auszeit einen Ball aus schier unmöglichem Winkel ins Tor und stellte so die erste 10-Tore-Führung für Remshalden her.

Die SVR ließ bis zum Ende nicht locker und schlussendlich war es Lukas Hartenstein vorbehalten, im letzen Spiel seiner Handballkarriere, den 33:22 Endstand zu erzielen.

Es spielten: Klemm, Mühleisen, Sigle(2); N. Rascher(1), Gries(3), Pesch, Schweikhardt(1), M. Rascher(7/3), Hartenstein(3), Röhrle(4), Knück(7), Lehner(2), Hertel(1), Kohl(2).

  Autor des Artikels: Moritz Knueck