Drei Fragen an…

…Adrian Wehner, der nach vielen Jahren Leistungssport am Saisonende seine Handball-Schuhe an den Nagel hängt. Dabei hat er nach seiner erfolgreichen Zeit in Bittenfeld noch drei Jahre in Remshalden verbracht und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Wehner
Frage 1: Adi, Du hast 15 Jahre auf höchstem Niveau Handball gespielt, was waren Deine schönsten Erinnerungen?
Natürlich sind das zunächst die vielen sportlichen Erfolge: Nach meiner Jugend beim VfL Winterbach bin ich als aktiver Spieler mit dem TV Bittenfeld von der Oberliga dreimal bis in die 2. Bundesliga aufgestiegen und halte mit 15 Toren in einem Spiel immer noch den Rekord eines Bittenfelder Torschützen in der Porsche-Arena. Auch die letzten 3 Jahre bei der SVR waren mit dem Aufstieg in die 4. Liga (BWOL) und dem Gewinn der Württembergischen Meisterschaft äußerst erfolgreich. Aber auch die vielen Erlebnisse im Mannschaftssport möchte ich nicht missen und werden mir positiv in Erinnerung bleiben.

Frage 2: Dein langjähriger Verein TVB 1898 Stuttgart kämpft als Neuling in der Handball-Bundesliga um den Klassenverbleib. Wie beurteilst Du die Situation?
Ich denke, dass es sehr gut aussieht. Der TVB hat ein kleines Polster auf die Abstiegsränge und durch die Verpflichtung des Weltmeister-Torhüters Johannes Bitter vom insolventen HSV Hamburg in der Winterpause ist dem Verein eine entscheidende Personalie auf einer wichtigen Position gelungen. Zudem hat Jogi Bitter meine Trikotnummer 19 geerbt – da ist der Erfolg doch quasi garantiert.

Frage 3: Wirst Du dem Handballsport verbunden bleiben und wenn ja, in welcher Funktion?
Zunächst mal möchte ich in dieser Saison noch den erneuten Aufstieg in die BWOL mit der SVR feiern. Aber danach freue ich mich, dass ich für meine junge Familie mit meinen drei kleinen Kindern mehr Zeit habe und diese auch genießen kann. Dem Handball werde ich natürlich verbunden bleiben aber in nächster Zeit nur als Fan und Zuschauer meiner Ex-Vereine. Da ich im benachbarten Schorndorf wohne, werde ich sicherlich oft zu Gast in der Stegwiesenhalle sein. Ob ich irgendwann mal wieder stärker im Handball einsteige, kann ich momentan noch nicht sagen.

Vielen Dank und Dir alles Gute für Deinen weiteren Lebensweg

  Autor des Artikels: Andreas Huber