Einsbe lässt Konkurrenz davonziehen

NSU Neckarsulm 2 – Einsbe 30:22 (13:11)

Im Duell der beiden Kellervereine aus der Landesliga spielte die Einsbe lange auf Augenhöhe, ehe in den Schlussminuten der Torabschluss und auch die Abwehrarbeit stark zu wünschen übrigließen. Man ging am Ende verdient als Verlierer vom Feld.

Die ersten zehn Spielminuten gehörten ganz klar der Einsbe. Tempohandball und eine solide Abwehr sorgten dafür, dass Neckarsulm zu Beginn in Zaun gehalten werden konnte und man zog auf 4:6 davon. Neckarsulm war sichtlich überrascht von den guten Anfangsminuten der Einsbe und schraubte nun selbst am eigenen Tempo. Binnen weniger Minuten und einer Unterzahlsituation musste die Einsbe den Vorsprung hergeben und die Partie war nach 18 Minuten wieder ausgeglichen. Nachdem Neckarsulm sogar die Führung eroberte, mussten die Gäste den nächsten Rückschlag hinnehmen, da Beller mit einer roten Karte disqualifiziert wurde. Der Halbzeitstand betrug 13:11 zu Gunsten des Gastgebers.

Im zweiten Abschnitt wollte die Einsbe an die Anfangsminuten anknüpfen und warf alles in das Abstiegsduell hinein, jedoch wollte der Ausgleich nicht fallen. Es gab oftmals die Chance auf den Ausgleich, allerdings wurden beste Torchancen nicht genutzt und somit konnte Neckarsulm die Führung immer behalten. Defensiv kam die Einsbe nicht mit den guten Kreisanspielen zurecht, welche meistens zu Gegentoren führten und als dann das 21:17 erzielt wurde, dachte man, dass das Team sich nicht mehr erholen könne. Jedoch kam die Einsbe nach der Auszeit wieder besser ins Spiel, einzig der Anschlusstreffer blieb aus. Nachdem dann auch weitere hochkarätigen Torchancen liegen gelassen wurden, zog Neckarsulm mit einem 5:0-Lauf davon und die Einsbe ergab sich in den letzten Minuten auf dem Feld. Der Endstand betrug 30:22.

Nun ist es geschehen und die Einsbe kann nicht mehr aus eigener Kraft die Liga halten. Dennoch wird die Einsbe alles versuchen, um noch Punkte auf das Konto zu holen und vielleicht noch Außenseiterchancen zu nutzen.

Einsbe: Rommel, Hägele; Illg (1), Böhringer, Kussinger (2), Fellmeth (2), Eilers, Zeitler (1), Wiesner (2), Rosner, Huber (2), Palmer (4), Beller (1), Lang (3/1)

  Autor des Artikels: Florian Kussinger