Einsbe siegt daheim

Beim Spiel gegen die Sportfreunde aus Schwaikheim konnte, dank einer starken Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit, der nächste Sieg im Meisterschaftsrennen eingefahren werden.

Die Vorzeichen standen gut, um gegen den zehntplatzierten SF Schwaikheim die Punkte in Remshalden zu behalten. Den Schwung aus der zweiten Hälfte in der Vorwoche wollte das Team mitnehmen und die Leistung weiter auf das nächste Level bringen. Dies gelang in den ersten Minuten auch und Kussinger netzte zum 4:1 in der siebten Spielminute. Der Gast spielte mit einer ungewöhnlich offensiven 3:3-Abwehr, die eher an eine Manndeckung erinnerte, da die vorderste Kette bis über die Mittellinie hinaus verteidigte. Im weiteren Spielverlauf fand die Einsbe nicht mehr allzu viele Lösungen im Angriff, da man sich oft in Einzelaktionen festrannte und allgemein zu wenig Bewegung im Angriffsspiel  stattfand. Zu Ungunsten des Gastgebers fiel aufgrund einer zu passiven und harmlosen Abwehr in der zehnten Minute der Ausgleich und Schönleber nahm seine erste Auszeit. Mit den nötigen Anweisungen zündete die SVR den Turbo und bekam in den nächsten 13 Minuten nur zwei Gegentore und erzielte selbst neun, sodass Böhringer die erste 7-Tore Führung besorgte (14:7). Die Konzentration ließ kurz vor der Pause nach und man ging wegen der hohen Fehlwurfquote und der wieder zu harmlosen Abwehr mit lediglich 16:12 in die Kabine.

Es war in der Halbzeit jedem klar, dass 12 Gegentore zu viel waren und das wollte man ändern. Auch wenn der Gegner weiter kämpfte und ackerte, setzte sich die Klasse der Einsbe in der zweiten Halbzeit dennoch durch und man konnte wieder eine stabile Abwehr stellen, der wenig bis gar nichts entgegenzusetzen war. Im Angriff tat sich die Einsbe auch leichter und verwandelte endlich auch mehr Bälle als in der ersten Halbzeit. Torhüter Sigle konnte mit einigen Paraden und präzisen Gegenstoßpässen dafür sorgen, dass sein Team nach 43 Minuten mit 25:14 davongezogen war. Schwaikheim stellte dann auf eine 6:0-Deckung um, aber auch da hatte die SVR Antworten parat. Immer wieder gelang vorne der Durchbruch oder das Anspiel an den Kreis, wodurch leichte Tore erzielt werden konnten und man nichts mehr anbrennen ließ. Der Gast hatte auf die starke Einsbe einfach keine Antwort mehr und diese verwaltete gegen Ende hin ihren Vorsprung. Baret markierte den letzten Treffer der Partie und stellte das Endergebnis von 31:20 her.

Das Team von Schönleber kann zufrieden mit der Partie sein und wird sich jetzt absolut auf das Gipfeltreffen beim TV Obertürkheim einstellen. Man muss noch konstanter über die vollen 60 Minuten sein, um am Samstagabend in Obertürkheim punkten zu können und am direkten Konkurrenten vorbeiziehen zu können.

 

Einsbe:  Rommel, Sigle;  Nonnenmann (1), Wiesner (1), Böhringer (5), Kussinger (7), Fellmeth (3),      Kästle (3), Zeitler (1), Lehner, Huber (7/4), Staiger (2), Beller, Baret (1)

 

  Autor des Artikels: Florian Kussinger