Fünf Fragen an einsbe Aufstiegstrainer Robert Schönleber

Bereits einen Spieltag vor dem Ende der Saison konnte die zweite Männermannschaft den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen. Entsprechend zufrieden ist der Meistertrainer Robert Schönleber. Im folgenden stellt er sich fünf kurzen Fragen, zieht ein Fazit und gibt einen kleinen Ausblick.

Wie fällt dein Fazit zur abgelaufenen Saison aus?

Mein Fazit fällt natürlich sehr gut aus. Zum einen, weil wir sportlich erfolgreich waren. Mit der gewonnenen Meisterschaft und dem Aufstieg spielt die 2. Männermannschaft so hoch wie noch nie in der Vereinsgeschichte. Zum anderen aber auch, weil wir dieses Jahr als Team sehr eng zusammengewachsen sind und als Einheit funktioniert haben. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Was war das schönste Erlebnis in der abgelaufenen Saison?

Da gibt es nicht nur eins. Beispielsweise erinnere ich mich gerne an die Mannschaftsabende in der Vorbereitung zurück, die jeweils von Jung und Alt organisiert wurden. Aber auch an das Spiel in Oeffingen, welches mit der Schlusssirene gewonnen wurde. Ein absolutes Highlight war mit Sicherheit der Spieltag als wir in Weinstadt gewonnen haben, Winnenden in Fellbach verloren hat und wir dann wieder Tabellenführer waren. Und das Sahnestück war selbstverständlich der Auswärtssieg in Hohenacker und die damit verbundene Gewissheit endlich die Meisterschaft in der Tasche zu haben.

Was war der bitterste Moment in der abgelaufenen Saison?

Beim Auswärtsspiel gegen Obertürkheim konnte ich leider aus privaten Gründen nicht dabei sein. Als mich dann die Nachricht erreichte, dass wir – und vor allem wie wir – verloren hatten, habe ich mich schon ein bisschen geärgert. 

Bitter waren bzw. sind immer die Verletzungen einzelner Spieler. Als Team konnten wir diese zwar sehr gut kompensieren, für die einzelnen Spieler waren sie aber schwer zu verdauen.

Du wechselst jetzt nach vielen Jahren als einsbe Trainer zur Ersten und wirst Co. Was sind deine Erwartungen und Ziele bei dieser Aufgabe?

Zu allererst freue ich mich auf die Mannschaft und die neue Aufgabe als Co-Trainer. Ein paar der Jungs habe ich ja selbst schon trainiert und auch die anderen Spieler sind keine Unbekannten. Auch mit Sascha stand ich dieses Jahr während der Trainingseinheiten in der Stegwiesenhalle immer wieder im Austausch und freue mich mit einem so erfahrenen Handballer in Zukunft zusammen zu arbeiten. Die neue Saison wird sicher sehr spannend, muss man doch durch die Reform der Ligen und die zukünftige eingleisige Württembergliga die Tabelle im oberen Drittel abschließen, um die Klasse zu halten. Somit erwartet uns bestimmt ein spannendendes Jahr.

Deine Spieler Andreas Huber und Armin Beller über nehmen nun „deine“ Mannschaft. Was traust du den Trainern und der Mannschaft in der Landesliga zu?

Andi und Armin sind meine Wunschnachfolger. Sie sind jetzt schon ein fester Bestandteil und kennen die Mannschaft bestens. Ich bin sehr gespannt wie die Jungs sich in der Landesliga schlagen werden, traue dem Team den Klassenerhalt aber definitiv zu … ich denke sogar noch ein bisschen besser! 

  Autor des Artikels: Moritz Knueck