Großer Kampf, dennoch erste Niederlage für die einsbe

Vergangenen Sonntag reiste die einsbe nach Winnenden in die harzfreie Alfred Kärcher Halle. Man hat sich viel vorgenommen und auch unter der Woche gezielt trainiert. Zu Beginn ging der Plan auch größten Teils auf. Die Abwehr stand wirklich sehr stark und die Gastgeber verzweifelten immer wieder im Angriff. Erst in Minute 14 fing man sich das dritte Gegentor! Leider verpasste man in dieser Zeit jedoch selbst Tore zu werfen. Zahlreiche Chancen wurden liegen gelassen und so brachte man sich um den verdienten Lohn. Zwei 7m, zwei freie Gegenstöße und drei 100%ige Chancen aus der zweiten Welle wurden nicht verwandelt. So kam es wie es kommen musste… Die Stimmung bei der einsbe wurde schlechte und die Folge waren Fehler im Spielaufbau und fahrlässige Fehler in der Abwehr. Die Winnender konnte sich so auf ein 6:2 absetzen, ohne eigentlich besser zu spielen als zu Beginn. Anstatt dagegen zu halten, sah man jedoch nun den ein oder anderen hängenden Kopf bei der einsbe. Diese physische Überlegenheit nutzen die Gastgeber leider bis zur Halbzeit – während die einsbe völlig den Faden verlor.
Das Halbzeitergebnis von 13:6 war damit besiegelt.

Viel vorgenommen, gut gestartet und trotzdem ein katastrophales Ergebnis zur Halbzeit. Ein 7-Tore Rückstand galt es nun zu verdauen und man war gewillt dennoch alles zu geben um das Spiel noch zu drehen. Man startete wieder gut und verkürzte auf 5 Tore Differenz, allerdings hielten die Gastgeber gut dagegen. So konnten diese den Abstand bis zur 47min halten, da die einsbe immer wieder gute Chancen liegen lies. Ohne Harz kann die einsbe einfach nicht – diese wurde auch an diesem Wochenende wieder deutlich aufgezeigt. Doch man gab nicht auf und lies sich auch nicht durch die teils überforderten Schiris aus der Ruhe bringen. In der 52min konnte man so auf 22:19 verkürzen und die Sensation lag in der Luft. Doch wieder konnten die Winnender dagegen halten und in der 54min beim Stand von 23:20 musste die einsbe alles riskieren. An diesem Sonntag war das Glück leider nicht auf der Seite der einsbe, denn das ganze Anrennen brachte nichts ein und am Ende musste man das Spiel mit 27:23 hergeben.

Ein Sonntag zum Vergessen. Allein die 5 verworfenen 7m hätten die Lösung des Problems darstellen können.
Aber wie Lothar Matthäus so schön sagt: „Wäre, Wäre, Fahrradkette…“ (https://www.youtube.com/watch?v=jSrVJR_zVFM).

Nächstes Wochenende kommt MTV Stuttgart, ungeschlagen, nach Remshalden. Dort kann man zeigen, dass es nur ein Ausrutscher in Winnenden war.

  Autor des Artikels: Michael Bodemer