Jahresrezept für das kommende Jahr

Liebe Remshaldener Handballfamilie,

ohne viel Schmus möchte ich Euch einfach ein paar nette Worte für die kommenden Feiertage und das Neue Jahr schicken. Da ich in dieser Beziehung nicht so einfallsreich bin, habe ich mir Hilfe bei der Mutter von J.W. v. Goethe geholt. Sie hat ein Kochrezept für das neue Jahr aufgeschrieben, welches beim Nachkochen eigentlich alle Bedürfnisse befriedigen sollte.

Euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch (im übertragenen Sinne) ins neue Jahr.

Liebe Grüße von Eurer Abteilungsleitung
in Vertretung Bernd Kuger

Jahresrezept von Goethes Mutter

Man nehme zwölf Monate,
putze sie ganz sauber von Bitterkeit,
Geiz, Pedanterie und Angst und
zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, sodass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.

Es wird jeder Tag einzeln angerichtet
aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.

Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen netter Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit und einer guten erquickenden Tasse Tee.

  Autor des Artikels: Bernd Kuger