Machtdemonstration gegen Weinstadt

Am Sonntag zur Topspielzeit zeigte die Einsbe mit einer wahren Demonstration ihre Stärke und ließ dem Gast aus Weinstadt zu keinem Zeitpunkt eine Chance.

Die Partie begann gut für die SVR und Huber, Kussinger und Lehner stellten den Spielstand in der siebten Minute bereits auf 4:1. Für den Gast war gegen eine gute und robuste Abwehr kein Durchkommen und mit einem klasse aufgelegten Sigle im Tor, fing man sich in der ersten Viertelstunde nur zwei Gegentore. Im Angriff konnte aufgrund guter Kreuzbewegungen und auch genug Druck in den Aktionen, Tor um Tor erzielt werden. Weinstadt hatte schlichtweg einfach kein Mittel, der SVR an diesem Tag gefährlich zu werden. Zu fokussiert und zielstrebig agierte der Gastgeber und die SG hatte in nahezu jeder Aktion nur das Nachsehen. Dass schon in der 20. Minute die zweite Auszeitkarte vom Gästetrainer gelegt wurde, unterstrich die Ratlosigkeit ihres Spiels. Zu diesem Zeitpunkt führte die Einsbe bereits komfortabel mit 12:3. Die SVR spielte weiterhin sehr stark auf und ging, dank eines Tores von Beller, mit 16:6 in die Halbzeit. Eine glanzvolle Leistung jedes Einsbe Spielers.

Die zweite Halbzeit setzte genau da an, wo die erste Halbzeit endete. Bereits in der 40. Minute konnte der Vorsprung auf fünf weitere Tore erhöht werden und es war jedem schon Bewusst, dass es in der Stegwiesenhalle nur einen Sieger geben kann. Nach 52 gespielten Minuten, bekam die Einsbe das 14. Gegentor, was noch einmal die hervorragende Abwehrarbeit und die starke Torhüterleistung an diesem Tage hervorhob. Die Absprache und die Abstände passten einfach perfekt und somit konnte man die Zahl der Gegentore so gering halten. Erwähnenswert ist auch, dass am Ende des Spiels elf der 19 Gegentore aus dem Feld fielen und man acht 7-Meter Tore bekommen hat. Im selben Atemzug kann man die makellose 7-Meter-Quote von Huber erwähnen, der alle sechs Versuche sicher verwandelte.

Nach dem Spiel hatte die Einsbe Grund genug zu feiern, jedoch sollte man auch nach diesem Spiel den Kontakt zum Boden nicht verlieren, da kommendes Wochenende bereits ein schweres Auswärtsspiel beim Oberer Neckar ansteht, für das man nicht denselben Spielverlauf, wie an diesem Tag erwarten kann.

 

Einsbe:  Seybold, Sigle;  Nonnenmann, Wiesner (3), Deutschländer (2), Kussinger (4), Fellmeth (6), Beller (1), Zeitler, Lehner (4), Huber (11/6), Staiger (1), Botschner (1), Baret (2)

  Autor des Artikels: Florian Kussinger