Prasolov neuer Trainer in Remshalden

Die SV Remshalden hat nach dem Klassenverbleib unter Interimstrainer Slavko Pustoslemsek einen neuen Coach für die kommende Oberliga-Saison gefunden. Im Gegensatz zu den Vorgängern Alexander Schurr und Frederick Griesbach ist es diesmal kein heuriger, sondern ein alter Hase: Alexandr „Sascha“ Prasolov. Auch die Kaderplanung ist weit fortgeschritten.

Der 54-jährige Prasolov, Inhaber der B-Lizenz und früherer Spieler in der ersten spanischen Liga, trainierte von 1998 bis 2003 den SV Fellbach als Spielertrainer in der Oberliga und Regionalliga. In seinen acht Jahren als Coach des TSV Schmiden (2004 bis 2012) gelang ihm mit dem Team unter anderem der Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga. Prasolovs letzte Trainerstation war von 2013 bis 2016 der TSV Neuhausen/Filder, mit welchem er in die 3. Liga kletterte. Sein Engagement beendete der Trainer nach der Saison 2015/2016 selbst.

Nach zwei Jahren Pause kehrt der Trainer nun zurück. Laut Pressemitteilung der SVR freut er sich auf die neue Herausforderung und die spannende Aufgabe in Remshalden. Der eingeschlagene Weg, mit Spielern aus der eigenen Jugend sowie Talenten aus der Region einen attraktiven – und erfolgreichen – Handball zu spielen, solle fortgeführt werden. Alexander Prasolov erhält einen Einjahresvertrag. Jan-Oliver Ruge, der an einer langwierigen Knieverletzung laboriert, wird den neuen Chef als Co-Trainer unterstützen. Bernd Bareis bleibt der SVR als Torwarttrainer erhalten.

Die Kaderplanung für die kommende Saison ist ebenfalls weitestgehend abgeschlossen, laut Verein wird die Mannschaft weiter verjüngt. Die erfahrenen Spieler Hendrik Wiesner, Uli Seybold, Felix Holczer und Moritz Pesch beenden teils wegen schwerwiegender Verletzungen, teils wegen beruflicher Belastung ihre Karrieren. Joey Schwarz verlässt die SVR ebenfalls, er beginnt eine Ausbildung in Biberach.

Das Team verstärken sollen Allrounder Nicola Rascher und Linkshänder Patrick Kohl vom BWOL-Absteiger TSV Deizisau. Zudem werden Kai Schweikhardt (bisher Doppelspielrecht für den A-Jugend-Bundesligisten TV Bittenfeld) und Linkshänder Maxim Gries (bisher Doppelspielrecht für den A-Jugend-Bundesligisten SG BBM Bietigheim-Bissingen) nun Remshalden stets zur Verfügung stehen. Aus der zweiten Mannschaft rücken Niklas Pesch und Jan Hertel auf, vom Landesligisten SG Schorndorf kehrt Felix Kästle zu seinem Heimatverein zurück. Er soll aber vor allem für das Bezirksligateam spielen. Des Weiteren stehen mit den bisherigen A-Jugend-Spielern des Jahrgangs 1999 Nicolai Zeitler, Daniel Staiger und Florian Kussinger sowie dem ein Jahr älteren Robin Lehner weitere talentierte Remshaldener Spieler in den Startlöchern.

  Autor des Artikels: Zeitungsverlag Waiblingen