Spitzenspiel in Oberstenfeld

Nach einer langen Spielpause greift die Mannschaft von Trainer Alexander Schurr wieder ins geschehen der Württembergliga Nord ein. Dabei wartet im ersten Spiel direkt ein großer Brocken auf die Remstäler: der Spitzenreiter muss zum Tabellendritten SKV Oberstenfeld die Reise antreten.

Mit dem letzten Spiel vor der wohlverdienten Pause war das Trainerteam der SVR insgesamt zufrieden. Man habe gemerkt, dass kurz vor Weihnachten viele Kräfte verbraucht gewesen sind und die Remshaldener auf der letzten Felge angekommen seien. So konnten die zahlreichen Zuschauer ein sehr enges Derby sehen, in welchem sich Schwaikheim sehr stark präsentierte und über lange Zeit führte. Am Ende zeigten die Gastgeber allerdings die nötige Ruhe und Cleverness und konnten das Spiel noch drehen um am Ende als knapper und glücklicher Sieger vom Platz zu gehen.

Eine lange Pause hat die SVR nun hinter sich, noch verlängert durch die Spielverlegung der Partie gegen die SGBBM Bietigheim 2. In dieser Ruhephase hatten die Spieler Zeit durchzuschnaufen und sich zu erholen, so dass die meisten kleinen Blessuren zum Großteil ausheilen konnten sowie wieder ordentlich Kraft getankt wurde. Diese Kraft wird auch nötig sein im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten aus Oberstenfeld, welcher bis zum letzten Spieltag noch auf dem zweiten Platz lag, sich aber deutlich den Schwaikheimern geschlagen geben musste. Der Sieg fiel dabei überraschend hoch aus, so legten die Oberstenfelder bisher eine sehr konstante Saison hin. In der Begegnung treffen die beiden besten Defensivreihen aufeinander, beide profitieren von einer sehr guten Kombination aus Abwehr und Torhüter. Der routinierte Gegner kann sich dabei auf die sehr erfahrene und massige Rückraumreihe Sauerland, Manuel Koch und Florian Koch verlassen, welche gemeinsam mit dem robusten Güngör Cakar sehr gefährlich werden kann.

Laut Schurr müsse man eine Spitzenleistung bringen um in Oberstenfeld gewinnen zu können. In der Hinrunde konnte man bereits mehrfach zeigen, zu welcher Leistung man in Spitzenspielen fähig ist. Das gesamte Team sei sehr motiviert und die Stimmung im Training gut. Der Trainer erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, welches im Vorfeld komplett offen sei. Eine zu große Bedeutung will Schurr dem Spiel noch nicht beimessen, die Runde sei noch lang und noch sehr vieles möglich.

Verzichten müssen die Remshaldener weiterhin auf Marian Rascher, welcher nach seiner Ellbogenoperation noch nicht einsatzbereit ist.

  Autor des Artikels: Andreas Huber