Team BWOL – Saisonausblick 2017/18

Eine neue Liga – Chance oder Risiko?


Liebe SVR-Fans, liebe Handball-Fans, liebe Zuschauer, liebe Sponsoren und Unterstützer,
wir freuen uns sehr, dass Sie heute hier sind, um Handball „Made in Remshalden“ zu erleben und mit zu gestalten. Nachdem die letztjährige Runde souverän mit dem Aufstieg in die BWOL abgeschlossen wurde, steht unserer jungen Mannschaft jetzt ein für viele neues Kapitel bevor.


Zunächst möchte ich mich bei allen bedanken, die uns das ermöglicht haben. Wie jedes Jahr gibt es auch in diesem Jahr Spieler, die in der neuen Saison nicht mehr dabei sind. Neben Oliver Klingler und Andreas Huber ging auch der langjährige Kapitän und „Sheriff“ Markus Tögel von Bord der Männer 1. Andreas und Markus bleiben der SV Remshalden zum Glück in anderen Funktionen erhalten. Neben den Spielern verließ mit Alexander Schurr auch der Cheftrainer den Verein und betreut künftig die Drittliga-Mannschaft aus Kornwestheim. Wir wünschen allen viel Erfolg bei den neuen Aufgaben, haben euch im Blick und freuen uns, wenn Ihr in der Stegwiesenhalle zu Besuch seid.

Den Abgängen gegenüber stehen natürlich auch dieses Jahr die Neuzugänge. Wir begrüßen sehr herzlich Joel Schwarz (19 Jahre alt), der aus dem traditionsreichen Eisenacher Handballinternat zu uns stößt, ursprünglich aber aus Ravensburg stammt. Mit seiner enormen Schnelligkeit und offenen Art passt er hervorragend in unser Team. Einsetzbar ist er flexibel im Rückraum und kann zusätzlich noch auf der Außenbahn unterstützen. Für die Kreisläuferposition kommt mit Florian Assmann (20) ein weiterer junger Spieler zu uns, der viel Entwicklungspotential mitbringt und schon erste Erfahrungen in der 3. Liga in Kornwestheim sammeln durfte, aktuell aber von einer langwierigen Kreuzbandverletzung zurückgeworfen wurde. Zusätzlich sammeln dieses Jahr die A-Jugend Bundesliga-Spieler Kai Schwaikhardt (TV Bittenfeld, Allrounder) und Maxim Gries (SG BBM Bietigheim, Rechtsaußen) ihre ersten Erfahrungen im Aktivenbereich bei uns. Mit Florian Kussinger konnte während der Vorbereitungsphase auch ein Spieler der eigenen A-Jugend erste Spielminuten sammeln und sich im Training beweisen.

Neu besetzt ist in diesem Jahr auch die Trainerposition. Für mich ist Remshalden die erste Station im Männerbereich, davor war ich in der Jugend tätig. Mit Horkheim spielten wir unter anderem zwei Jahre in der A-Jugend Bundesliga sowie in der BWOL mit der B-Jugend. Bis letztes Jahr habe ich zudem selbst noch aktiv in der 3. Liga gespielt, werde mich ab dieser Saison aber - nach mehr als 20 Jahren als Handballspieler - voll auf die Tätigkeit als Trainer fokussieren.  

Eine neue Liga – Chance oder Risiko? Mit dem Aufstieg in die BWOL hat sich die Mannschaft für die letzten beiden Jahre selbst belohnt und darf sich nun mit besseren, leistungsstärkeren Gegnern messen. Für unsere jungen Spieler wird es eine große Chance sein, sich auch auf diesem Niveau zu zeigen und weiterzuentwickeln. Für die Spieler, die schon ihre ersten Erfahrungen in der Liga gesammelt haben, gilt es jetzt, sich zu etablieren und die Jungen durch Konstanz zu führen. Obwohl das eine oder andere Derby wegfällt, stehen auch dieses Jahr spannende Duelle auf dem Plan.

Direkte Duelle gegen Mitaufsteiger (Viernheim, Steißlingen), familieninterne Duelle gegen Deizisau (Marian Rascher spielt gegen Vater, Onkel und Bruder) oder Lauterstein (Bruder-Duell für Daniel Mühleisen), Ex-Bundesligisten Willstätt (ehemals Willstätt-Schutterwald) und Herrenberg (ehemals 2. Liga), alte Liga-Konkurrenten (Neckarsulm, Weinsberg) oder eben die letzten verbliebenen Derbys gegen Schwäbisch Gmünd oder Plochingen, jedes Spiel wird etwas ganz Besonderes und so möchten wir es als Team auch angehen.

Um die Saison erfolgreich zu gestalten, sind wir auf Ihre Hilfe und aktive Unterstützung angewiesen. Die Heimbilanz ohne Niederlage seit zwei Jahren und das damit verbundene Selbstverständnis, jeden Gegner hier schlagen zu können, wird unverzichtbar sein und soll uns auch in der anstehenden Spielzeit beflügeln.

An dieser Stelle möchten wir uns auch ausdrücklich bei den Fans bedanken, die sowohl daheim, als auch auswärts für Stimmung sorgen. Ohne euch werden wir es nicht schaffen! Da wir mit einer sehr jungen Mannschaft in einer höheren Liga starten, werden wir des Öfteren auch Lehrgeld bezahlen müssen. Ich bitte Sie daher, es den Jungs nachzusehen, wenn wir Spiele verlieren. Auf eines können Sie sich verlassen: Wir werden jedes Spiel bis zum Ende kämpfen und uns nicht aufgeben. Wir werden unseren Teil dazu beitragen, dass auch Sie uns bis zum Ende der Saison engagiert begleiten. Unter diesen Rahmenbedingungen wird die neue Liga mehr Chance als Risiko und hoffentlich auch mehr als ein einjähriges Intermezzo.  

Mit sportlichen Grüßen,
Frederick Griesbach



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