Verdiente 2 Punkte in Nordheim

TSV Nordheim – SV Remshalden 22:27 (11:17)

Das Auswärtsspiel in Nordheim gestaltete sich in der Anfangsphase ausgeglichen.

Nach dem 3:3 in der 4. Minute kam der gelbblaue Express ins Rollen. Durch gutes Stellungsspiel in der Abwehr und druckvolles Angriffsspiel konnten die Luckys bis zur 20. Minute einen 8 Tore Vorsprung zum 6:14 herausarbeiten.

Immer wieder waren es die gut aufgelegten Spielerinnen Lena Autenrieth, Julia Vollmer sowie Fabienne Fischer die durch ihr Angriffsspiel gemeinsam 17 der insgesamten 27 Tore auf ihr Konto schrieben.

In den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte konnten die Gastgeberinnen das Spiel wieder offener gestalten. Durch zu hektisches Angriffsspiel wurde leider die Chance vertan, den Abstand weiter zu vergrößern. Mit 11:17 trennten sich beide Mannschaften zur Halbzeitansprache.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit war ersichtlich, dass beide Teams dort weitermachten, wo sie vor der Pause aufgehört haben.

Offenes Visier auf beiden Seiten bedeutete, dass sich beide Mannschaften auf dem Feld nichts schenkten. Nach dem 13:19 und 14:20 schlich sich auf Seiten der Gäste abermals etwas zu viel Hektik im Aufbauspiel ein. Beim Spielstand von 18:21 war es Zeit für ein Time Out, um die Hektik aus dem Spiel zu nehmen und den Lauf der Gastgeberinnen zu unterbrechen. Beides gelang, die Luckys bekamen das Spiel und Gegner wieder in den Griff und ließen in den letzten 20 Spielminuten lediglich vier weitere Gegentore zu. Am Ende stand ein verdienter 22:27 Auswärtssieg auf der Anzeigetafel in Nordheim.

Die Motivation der Luckys, alles für einen Sieg zu geben, war deutlich sichtbar und schließlich auch Spielentscheidend. Zudem war dieses Spiel in Sachen Kampf und Chancenverwertung eine kleine Wiedergutmachung zum letzten Heimspiel. Daran möchte die SVR anknüpfen, damit den derzeit 3. platzierten SF Schwaikheim am großen Heimspieltag Paroli geboten werden kann.

SV Remshalden: Melzer, Jäger; Müller, Medinger, Kästle (2), Eckstein (5/4), Xander (1), Auenrieth (5), Fischer (5), Körner (1), Vollmer (7), Nagler (1), Auracher.

  Autor des Artikels: Svenja Melzer