1c unterliegt nach schwacher Leistung in Hohenacker

Bezirksklasse: SSV Hohenacker 2 – SV Remshalden 3 30:22 (16:8)

Als es am Samstag in die ungeliebte weil harzfreie Halle nach Hohenacker ging, war von vornherein klar, dass fehlendes Haftmittel auf dem Spielgerät nach dem Spiel keinesfalls als Entschuldigung dienen durfte. Trotz alledem tat sich das Gästeteam von Beginn an schwer, ins Spiel hineinzufinden. Aus einer 0:1 Führung gelangte man nach zehn Minuten mit 5:2 ins Hintertreffen. Früh zeichnete sich eine eklatante Abschlussschwäche ab. Aus dem Rückraum entstand kaum Torgefahr, was es zusätzlich erschwerte die Abwehr in Bewegung zu bringen und so musste jedes Tor mühsam erarbeitet werden.

Wer im Angriff Schwierigkeiten hat, hat bekanntlich die Möglichkeit sich über eine starke Abwehrarbeit im Spiel zu halten. Dieses Ziel wurde jedoch klar verfehlt, die Abwehr agierte oft zu körperlos und wirkte allgemein unstrukturiert. Hohenacker kam deutlich einfacher zu Toren als die Gäste und konnte den Vorsprung immer weiter ausbauen. Nach einer rabenschwarzen ersten Hälfte ging es schließlich mit einem 16:8 Rückstand in die Pause.

Die mit Abstand beste Phase des Spiels erwischte das Juniorenteam dann in der Anfangsphase der zweiten Hälfte. Vier Tore hintereinander verkürzten auf 16:12 und schürten die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd. Das insgesamt viel zu selten praktizierte Tempospiel erwies sich als effektiv und auch in der Abwehr gab man sich kämpferischer. Die Anfangseuphorie ob dieser Druckphase verflog allerdings nach und nach wieder, als Hohenacker sich wieder ins Spiel zurückmeldete. Während die Remshaldener erneut in die Spielweise der ersten Hälfte zurückfielen, konnten die Gastgeber nach zwölf Minuten auf 22:14 erhöhen. Die Geschichte des restlichen Spieles ist schnell erzählt: das SVR-Team agierte im Angriff weiterhin äußerst glücklos und fiel hinten mit ungeordneter Abwehrarbeit auf. Zu keinem Zeitpunkt konnte der Vorsprung der Gegner noch ernsthaft in Gefahr gebracht werden und so verlor man am Ende völlig verdient mit 30:22.

Seybold; Lehner (2/1), Mack (2), Sigle (1), Lang (1), Schnäbele, Gebhardt (6), Staiger (7), Jentschke (1), Herbert, Rosner (2), Ellwanger, Pfeiffer

  Autor des Artikels: Andreas Huber