3 Fragen an Sarah Wachter, Torhüterin der Jugendnationalmannschaft!

Sarah spielte seit der frühesten Jugend im Trikot der SVR, schloss sich zur aktuellen Saison der Jugend des TV Nellingen an und spielt mit den Frauen des SC Korb in der 3. Liga. Aktuell war sie mit der Jugendnationalmannschaft bei der Handball-WM in der Slowakei.

!cid_10CAC6F0-4416-45F7-AAF7-B797BA786518@Speedport_W_724V_09011603_00_023

Frage 1: Sarah, Du hast als Torhüterin der Jugendnationalmannschaft in der Slowakei ein tolles Turnier gespielt, das Ihr nach der knappen Achtelfinal-Niederlage gegen Schweden mit dem 11. Platz beendet habt. Wie waren Deine Eindrücke im Laufe der Weltmeisterschaft?

Am Anfang der WM freute ich mich sehr, meine Team-Kolleginnen wieder zu sehen. Doch je näher das erste Spiel gegen den Favoriten Russland rückte, desto größer wurde unsere Aufregung. Doch nach einer guten Vorbereitung unter unseren Trainern, konnten wir trotz der Aufregung selbstbewusst in das erste Spiel starten. Auch wenn der Auftakt gegen Russland verloren ging, war es ein großartiges Gefühl, bei meiner ersten Weltmeisterschaft im Tor zu stehen.

Im Laufe des Turniers kamen wir als Mannschaft immer besser zusammen und konnten so unsere ersten Spiele gewinnen. Auch mit der anfangs erwähnten Nervosität kam ich immer besser zurecht und konnte dadurch zu dem Erfolg unserer Jugendnationalmannschaft beitragen. Auch wenn es nach der knappen Achtelfinal-Niederlage gegen Schweden und dem anschließendem Sieg gegen Brasilien nur für Platz elf gereicht hat, bin ich trotzdem froh darüber, diese einzigartige Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Es war ebenfalls schön zu sehen, wie der Handball Menschen aus verschiedenen Nationen miteinander verbunden hat.

Frage 2: Du spielst mit Nellingen in der Jugend-Bundesliga und im aktiven Bereich mit dem SC Korb in der 3. Liga. Welche Ziele hast Du Dir für die kommende Saison gesetzt?

Natürlich will ich mich individuell weiterentwickeln, der SC Korb gibt mir sehr gute Möglichkeiten das weiterhin zu tun. Es wäre auch schön, ein Teil der Jugendnationalmannschaft zu bleiben, doch dazu muss ich immer weiter an mir arbeiten. Mit das Wichtigste für mich ist es, meine Mannschaftskolleginnen in Nellingen als auch in Korb, weiterhin unterstützen zu können.

Frage 3: Welche Ziele hast Du für Deine persönliche Zukunft?

Ich hoffe, dass ich verletzungsfrei bleibe. Wenn das der Fall sein sollte, wäre es natürlich ein Traum, irgendwann in der A-Nationalmannschaft und in der 1. Bundesliga zu spielen.
  Autor des Artikels: Birgit Koltermann /   Erstellt am: 22. August 2016