Alexander Schurr verlässt die SVR zum Saisonende

Es ist erst zwei Wochen her, dass wir die Mitteilung über die Vertragsverlängerung mit unserem Trainer Alexander Schurr bekanntgeben konnten.

Leider hat sich unmittelbar nach der Bekanntgabe für unseren Cheftrainer ein lukratives Angebot aufgetan, welches er auch zur neuen Saison annehmen wird. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass uns Alexander Schurr über die Offerte und alle Schritte frühzeitig informiert hat und wir gemeinsam sämtliche Gespräche offen geführt und analysiert haben. Wir als Abteilungsleitung bedauern natürlich die Entscheidung, schätzen jedoch Alexander Schurr sehr und wünschen Ihm für seine weitere Entwicklung alles Gute.
Wir legen sehr viel Wert darauf, dass diese Entwicklung von allen Seiten fair und respektvoll behandelt wurde.

Nachstehend unsere Pressemeldung

SV Remshalden und Trainer Alexander Schurr gehen nun doch getrennte Wege

Trainer Alexander Schurr wird den Handball Württembergligisten SV Remshalden nach dieser Saison auf eigenen Wunsch verlassen und die Cheftrainerposition beim SV Salamander Kornwestheim übernehmen. Überraschend ist dies deshalb, da der Verein und der Übungsleiter sich zuletzt auf eine zweijährige Verlängerung der Zusammenarbeit verständigt hatten. „Ich habe mir die Entscheidung zu diesem frühen Zeitpunkt nicht leichtgemacht, jedoch sehr gerne zugesagt, da die Zusammenarbeit im sportlichen Bereich aber auch mit den Verantwortlichen in Remshalden ausgesprochen gut funktioniert. Wir können da immer offen über alles reden“, so Schurr. So auch über das Angebot aus Kornwestheim welches just ein Tag nach der Zusage an Schurr herangetragen wurde. „Alex hat uns darüber informiert, dass er sich mit den Verantwortlichen aus Kornwestheim treffen möchte und anschließend auch darüber, dass er die sportliche Chance gerne nutzen möchte. Wir hätten uns selbstverständlich sehr gefreut, wenn Alex bei uns geblieben wäre, da wir mit seiner akribischen Arbeit, aber auch mit seiner Persönlichkeit sehr zufrieden sind. Uns waren jedoch seine Ambitionen bekannt und wir wollen ihm an dieser Stelle keine Steine in den Weg legen. Alex ist jetzt bald neun Jahre bei uns, davon sechs Jahre als Spieler der 1. Männermannschaft, aber auch als Trainer der B- und A-Jugend, im Juniorenteam und zuletzt erfolgreich als Chef der ersten Männermannschaft – da geht man fair und respektvoll miteinander um“ so der Sportliche Leiter Fridger Koltermann. Schurr führte sein Team im ersten Jahr in die Relegation der Württembergliga in der man knapp scheiterte. Aktuell belegt die Mannschaft den ersten Tabellenplatz. „Es fällt mir aufgrund der tollen Charaktere meiner Spieler, ihrer unglaublichen Hingabe für Training und Spiel wahnsinnig schwer bei meinem gefassten Entschluss zu bleiben. Mit vielen Spielern habe ich noch zusammengespielt und mich verbindet ein freundschaftliches Verhältnis zu meinen Jungs. Dennoch vertraue ich meiner Überzeugung und meinem Bauchgefühl als Trainer, dass ich die neue Herausforderung, welche sich mir in Kornwestheim bietet, annehmen möchte. Mein besonderer Dank gilt Abteilungsleiter Bernd Kuger und dem Sportlichen Leiter Fridger Koltermann die sich über meine Entscheidung sicher nicht gefreut, jedoch mit großem Verständnis reagiert haben. Der Umgang miteinander ist schon besonders in Remshalden und erklärt, warum ich seit acht Jahren vier bis fünf mal die Woche gerne von Tübingen nach Remshalden ins Training komme“ so Schurr.

Fridger Koltermann indes beschreibt die nächsten Schritte: „Zunächst bleibt uns ja Alex noch bis zum Ende der Saison erhalten. Aber natürlich werden wir uns nun in der sportlichen Leitung, aber auch gemeinsam mit Alexander Schurr, umgehend Gedanken machen, wer unserem Anforderungsprofil entspricht und die erfolgreiche Arbeit in Remshalden weiterführen kann. Die Mannschaft ist gut aufgestellt und hat eine gesunde Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Daher sind wir auch für die kommenden Jahre guter Dinge den eingeschlagenen Weg fortführen zu können“.

Fridger Koltermann
Alexander Schurr
Bernd Kuger

  Autor des Artikels: Bernd Kuger /   Erstellt am: 17. November 2016