Auch die Bundesliga-Reserve hat keine Chance ….

SV Remshalden – TV Bittenfeld 2 32:22 (15:9)

Wie schon seit Wochen legte die SVR auch gegen den TV Bittenfeld den Grundstein zum Erfolg in der Defensive. Beweglich und schnell auf den Beinen, mit zwei starken Torhütern im Rücken zog man der Bundesliga-Reserve früh den Zahn und sorgte für klare Verhältnisse. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung, die Gäste fanden kein probates Mittel und mussten die deutliche Niederlage akzeptieren.

Nur in der Anfangsphase war der TVB der gleichwertige Gegner, bis zum 7:6 gestalteten die Gäste die Partie offen. Bis dahin hatte Alexander Heib aus dem Bundesliga-Kader bereits dreimal getroffen. Allerdings scheiterte der TVB auch zweimal bei Strafwürfen, die Tobias Klemm zu entschärfen wusste. Immer häufiger war nun die aufmerksame Defensive der Gastgeber im Spiel, erkämpfte sich mehrfach den Ball und startete zu Gegenstößen. Eine doppelte Zeitstrafe gegen den TVB ermöglichte nun den Hausherren, den Vorsprung weiter auszubauen. Dies nahm die SVR gerne an, Felix Holczer und Hendrik Wiesner erhöhten auf 13:8. Oliver Ruge und Uli Seybold setzten noch eins drauf und erhöhten zum vorentscheidenden 15:8. Bittenfeld verkürzte lediglich zum Pausenstand (15:9).

Hoch konzentriert kam die SVR aus der Kabine. Innerhalb von nur drei Minuten schraubte sie das Ergebnis auf 18:9. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt war damit so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen. Bittenfeld versuchte sich mit Verzweiflungswürfen aus dem Rückraum, die entweder im Block oder am Torhüter hängen blieben. Remshalden vergrößerte den Vorsprung auf 24:12 und ließ den Gegner mehrfach ratlos aussehen. Nachdem Tobias Klemm den dritten Strafwurf pariert hatte, durfte er Daniel Mühleisen Platz im Tor der SVR machen. Doch dies sollte keinerlei Auswirkungen haben, auch Mühleisen machte seine Sache sehr gut. Angesichts der klaren Angelegenheit leistete sich Remshalden nun den ein oder anderen Fehler. Bittenfeld bekam die Gelegenheit, den Rückstand zu verkürzen, doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen. Marian Rascher zeigte in der Schlussphase mehrfach seine Fähigkeiten und sorgte mit tollen Treffern dafür, dass der Vorsprung nicht abnahm. Am Ende siegte die SV Remshalden sicher und hoch verdient mit 32:22 Toren und bewies einmal mehr, wie wichtig eine gute Defensive für den Erfolg am Ende sein kann. So kann man beruhigt auf Platz drei der Tabelle die Feiertage verbringen, ehe es am 10. Januar zum Heimduell mit Ex-Trainer Henning Fröschle gegen den TV Flein kommt.

SV Remshalden: Klemm, Mühleisen; Eckstein (5), Tögel (2), Ruge (8/5), Holczer (3), Klingler, H.Wiesner (3), A.Wiesner, Huber (1), Seybold (4), Rascher (4), Pesch (2), Knück.

TV Bittenfeld: Baldreich, Hölzl; Berger (1), Heib (4), Burmeister (2), Leinhos (3), Gille (3), Luithardt (1), Drobek, Seiz (4), Bischoff (4), Wissmann, Federhofer.

  Autor des Artikels: Armin Wiesner /   Erstellt am: 13. Dezember 2015