Auch in Biddafeld hält sich die Erste schadlos ….

TV Bittenfeld 2  –  SV Remshalden   27:31  (14:15)

In einer über weite Strecken zerfahrenen und vom Kampf geprägten Begegnung hatte die SVR das bessere Ende für sich. Lange Zeit war die Partie ausgeglichen und erst in den letzten Minuten war der Tabellenführer energischer und setzte sich letztlich verdient durch.

Das Fehlen von Olli Ruge und Felix Holczer im Innenblock der Abwehr sollte sich gleich zu Beginn bemerkbar machen. Florian Burmeister und Alexander Heib kamen immer wieder in gefährliche Nähe und erzielten ihre Treffer. Erst allmählich kam Remshalden ins Spiel, Andi Huber und Markus Tögel stellten den Anschluss her. Uli Seybold sorgte mit einem Rückraumtreffer für den Ausgleich (5:5) nach 10 Minuten, legte gleich noch einmal nach und erzielte so die erste Führung für die Gäste. Marian Rascher sorgte zunächst mit einem herrlichen Pass für das 8:9 durch Moritz Knück und erhöhte durch eine tolle Einzelleistung auf 8:10. Bittenfeld – in diesem Fall einmal mehr Florian Burmeister – glich kurz darauf erneut aus (10:10). Marian Rascher mit zwei Strafwürfen sowie Kenneth Eckstein mit einem Treffer vom Kreis sorgten wieder für Beruhigung auf der Bank der Gäste (11:13). Bittenfeld gelang es wiederum zu verkürzen, auch weil die SVR in der Schlussphase der ersten Halbzeit gleich mehrmals den Pfosten traf und so ging es mit 14:15 in die Kabinen.

Schon die ersten Minuten der zweiten Hälfte hatten es in sich: Zunächst erhöhten die Gäste auf 14:17, doch Bittenfeld erzielte erneut den Ausgleich (17:17). Dann zeigten die Unparteiischen die Rote Karte gegen Andreas Huber und wenig später eine Zeitstrafe gegen Fabian Bohnert vom TVB, der Kenneth Eckstein im Gesicht traf. Da Bohnert aber bereits zwei Zeitstrafen aufgebrummt bekommen hatte, war auch für ihn das Spiel zu Ende. Bis zum 22:22 blieb die Partie ausgeglichen, dann jedoch zeigte Dani Mühleisen im Tor der SVR wieder einmal seine derzeitige Top-Form und Hendrik Wiesner traf nun endlich aus dem Rückraum. Beim 24:25 nach 52 Minuten wirkte die SVR ein wenig frischer, Bittenfeld nahm die Auszeit. Marvin Klein war es, der mit zwei herrlichen Treffern den Vorsprung wieder vergrößerte (24:27). Letztlich war es Hendrik Wiesner, der mit seinen Treffern zum 26:29 nach 58 Minuten alles mehr oder weniger klar machte. Bittenfeld versuchte es zum Ende noch mit offener Manndeckung, zog aber schließlich beim 27:31 den Kürzeren.

SVR:  Klemm, Mühleisen;    Eckstein (2), Klein (4), Tögel (2), Klingler, Wiesner (6), Huber (3), Seybold (3), Rascher (7/5), Hartenstein (1), Pesch (2), Röhrle, Knück (1).

  Autor des Artikels: Armin Wiesner /   Erstellt am: 25. März 2017