Blamable Derbyniederlage

Einsbe – VFL Waiblingen 2  24:41 (13:20)

Auch im dritten Spiel in der gut besuchten Stegwiesenhalle, konnte die Einsbe dem Gast aus Waiblingen nicht auf Augenhöhe begegnen und musste die sechste Niederlage am Stück hinnehmen. Sie bleibt Tabellenletzter.

Remshalden wollte endlich den Knoten platzen lassen. Derbys haben eigene Gesetze und deshalb wäre es möglich gewesen, endlich zu punkten. Allerdings wollte der Gast aus Waiblingen ein Wörtchen im Spielverlauf mitreden und sorgte für das komplette Gegenteil. Waiblingen übernahm von Beginn an die Initiative und ließ zu keinem Zeitpunkt der Partie den Eindruck aufkommen, dass die Einsbe heute auch nur in irgendeiner Weise positiv auffallen könnte. Zu schwach war die SVR-Deckung. Das Team um die Coaches Huber/Beller schaffte es über 60 Minuten nicht, vor allem die Waiblinger Kreisläufer unter Kontrolle zu bringen und somit resultierte ein Pass an den Kreis zumeist mit einem 7-Meter oder einem Gegentreffer gegen die Einsbe. Es brauchte gerade einmal 13 Minuten, ehe die Einsbe bereits einem 6-Tore-Rückstand hinterherrannte (4:10). Zwar konnte die Einsbe einen kurzen Moment der Hoffnung erzeugen, indem Fellmeth zum 11:14 (22.) netzen konnte, jedoch machte Waiblingen in den darauffolgenden Minuten kurzen Prozess und zog bis zur Halbzeit wieder auf 13:20 davon.

Im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild nicht. Waiblingen ließ weiterhin die Muskeln spielen und Remshalden wusste nicht, wie sie sich wehren sollten. So kassierte die SVR Tor um Tor und das Unheil nahm kein Ende. In der 42. Minute musste der Gastgeber schon das 30. Gegentor hinnehmen und so war es nur eine logische Konsequenz, dass die 40-Tore-Marke bald fallen wird. Unterm Strich endete die Partie 24:41 aus Remshaldener Sicht. Die Einsbe ließ alles vermissen und legte vor allem in der Defensivarbeit ein blamables Arbeitszeugnis ab. Im Angriff konnte man teilweise die vorhandene Qualität abrufen, jedoch auch nicht über die komplette Spielzeit und somit war es alles in allem eine katastrophale Leistung der Einsbe. Die Niederlage geht auch in dieser Höhe mehr als in Ordnung.

Die Einsbe hat nun spielfrei und somit Zeit, den bisherigen Saisonverlauf zu verdauen und zu analysieren.

 

Einsbe: Seybold, Hägele;  M. Staiger (1), Böhringer (2), Kussinger (1), Fellmeth (3), Hämmer, Zeitler (1/1), Rosner (2), Huber (5), D. Staiger (5/1), Beller (3), Lang, Koltermann (1)

 

 

  Autor des Artikels: Florian Kussinger