Dämpfer für die Einsbe

Am Samstagabend erwischte die Einsbe im Spiel gegen den HC Winnenden und kassierte die erste Saisonniederlage.

Die Vorzeichen standen gut, um im zweiten Spiel die nächsten Punkte zu erlangen, jedoch halfen die gute Laune und die gute Trainingswoche nicht aus, um an diesem Tag den Sieg in der Stegwiesenhalle zu holen. Von Beginn an kam man nicht ins Spiel. Es dauerte keine zehn Minuten ehe Coach Schönleber wütend eine Auszeit bei einem Spielstand von 2:6 legte. Zu viele Fehler, zu viele Fahrkarten, zu offene Abwehr und das alles schon nach 9 Minuten Spielzeit. Man versuchte sich nun aufzuraffen und sich wieder ranzukämpfen, jedoch ließen aggressive und frech aufspielende Winnender eine Aufholjagd nicht zu. Sie konterten jeden Annäherungsversuch der Einsbe und konnten den Spielstand konstant auf 3 bis 4 Toren Abstand halten. Die Einsbe fand nicht die Mittel, in der Abwehr entscheidend einzugreifen und falls es mal passierte, war spätestens beim Abschluss die Euphorie wieder dahin. Der Gastgeber fand einfach nicht in das Spiel.

Nach dem Seitenwechsel war man entschlossen, den Vorsprung wegzuarbeiten, was auch durch gute Abschlüsse von Oliver Klingler gelang, jedoch ergab sich das gleiche Bild wie vor der Pause. Winnenden verwaltete den Vorsprung souverän und hatte jeder Aktion der Einsbe etwas entgegenzusetzen. Näher als einem 17:19 in der 38. Minute kam man Winnenden nicht mehr und so half der ganze Kampfgeist der in jeder Auszeit beschwört wurde am Ende auch nicht mehr, um den rabenschwarzen Tag der Einsbe noch irgendwie zu retten. Am Ende halfen auch die letzten taktischen Mittel nicht mehr aus, da die ganze Qualität des Kaders an diesem Tage nicht auf die Platte gebracht werden konnte. Das Spiel endete 26:30.

Nach der verpatzten Heimprämiere wird die Einsbe ihre Schlüsse aus diesem Spiel ziehen und weiter an sich arbeiten. Kommenden Sonntag geht es dann zu den Sportfreunden aus Schwaikheim, wo die zwei Punkte wieder in die eigene Tasche kommen sollen.

 

Einsbe:  Sigle, Hägele;    Nonnenmann, Böhringer (1), Kussinger (2), Fellmeth (2), Zeitler (1), Lehner, Rosner, Huber (5/1), Staiger (7), Botschner (2), Klingler (6), Illg

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 26. September 2018