Der Winterschlaf dauerte ein wenig länger

Am heutigen Sonntagmorgen traf die weibliche A-Jugend auf die HSG Oberer Neckar. Ein bis dato unbekannter Gegner. Doch wir wussten, dass die Gäste derzeit auf dem letzten Tabellenplatz liegen und das ein klares Spiel für uns werden muss.

Den besseren Start erwischten direkt die SVR Mädels und zogen auf ein 5:0 davon. Bereits in Minute 3 war der gegnerische Coach gezwungen eine Auszeit zu nehmen.

Was dann wieder passierte war unerklärlich. Eine klar überlegene Leistung boten die SVR Mädels nicht mehr. Viele technische Fehler und eine katastrophale Abwehrleistung ließen die Gegner näher kommen. In der 19. Spielminute stand es dann nur noch 10:6.

Es war eine Auszeit auf unserer Seite von Nöten und diese sollte dann auch fruchten.

Die restliche Spielzeit der ersten Halbzeit wurde besser, die Mädels konzentrierten sich wieder und sie konnten einfache Tore erzielen. Mit einem dennoch nicht zufriedenstellenden Halbzeitstand von 17:8 wechselte man die Seiten.

Die Ansage der Trainerin war deutlich. Mindestens 40 Tore und eine Abwehrleistung die sich sehen lassen kann.

Durch eine Abwehrumstellung auf die offensive 4:2 und durch die hervorragende Torhüterleistung von Jana brach nun endlich das Eis. Die SVR Mädels konnten Spaß am Spiel haben und zeigen, dass sie hier und heute deutlich gewinnen wollen.

Die Abwehr stand 1a und im Angriff hatten man kaum mehr mit Gegenwehr zu kämpfen. 26 Tore haben die SVR Mädels in der zweiten Halbzeit erzielt, was wirklich eine super Leistung ist und das von jeder Spielerin.

Bei einem Spielstand von 43:16 wurde das Spiel dann abgepfiffen und die Mädels waren froh, dass sie noch aus dem Winterschlaf erwacht sind.

Vielen Dank für die lautstarke Unterstützung der Zuschauer!

 

Die nächste Spielbegegnung findet am 26.1. in heimischer Halle statt. Aus dem Hinrundenspiel gegen den SV Schwaikheim haben die Mädels noch einiges gut zu machen, denn das verlor man bitterlich mit einem Tor.

 

Für die SVR spielten :

Jana Wiesner, Larissa Petricevic (beide Tor), Alicia Kohnle(2),Emma Schönleben(1), Jasmin Lumm(1),Aylin Heimberger(3),Samira Passon(12/3),Laura Sattler(4), Celina Lang, Luna Passon(5), Leonie Nagler(13),Hannah Mühleisen(2)

 

  Autor des Artikels: Sarah Nowack