Derby zum Abschluss der Vorrunde

media.media.2fb74d62-b009-4a09-b5ce-3b2913a9a33d.normalizedSV Remshalden (3. Platz, 19:5 Punkte) – TV Bittenfeld II (4. Platz, 17:7 Punkte; Sonntag, 17 Uhr).

In die Kategorie Pflichtsieg ordnet SVR-Trainer Alexander Schurr den Erfolg beim Tabellenletzten SV Vaihingen ein. „Wir waren zur Halbzeit deutlich vorne und haben das Ergebnis in der zweiten Halbzeit verwaltet.“ Der Coach hätte es gerne gesehen, wenn sein Team noch einige Tore mehr geworfen hätte. Weil aber die Remshaldener Abwehr erneut hervorragend stand und auch die jungen Torhüter Tobias Klemm und Daniel Mühleisen wieder glänzten, fiel der Sieg mit 29:18 sehr deutlich aus.

Im letzten Spiel des Jahres wird Remshalden, seit dieser Woche vom Handball-Verband Württemberg als Tabellendritter geführt, deutlich mehr gefordert sein als gegen Vaihingen. „Ich bin gespannt, mit welcher Truppe Bittenfeld auflaufen wird“, sagt Schurr. Denn zuletzt spielten mit Martin Kienzle, Michael Seiz und Alexander Heib gleich drei Akteure aus dem Erstliga-Kader für den TVB II. Dennoch und obwohl unter der Woche gleich mehrere Spieler verletzungsbedingt bei Remshalden fehlten, ist Schurr vor dem Derby in der Stegwiesenhalle Geradstetten zuversichtlich: „Wenn wir wieder unsere Abwehrleistung abrufen und die Torhüter weiter so halten, haben wir eine gute Chance zu gewinnen. Egal, mit welcher Mannschaft Bittenfeld spielt.“

Ob und welche Akteure aus dem Erstliga-Kader fürs Württembergliga-Team antreten werden, wisse er selbst auch noch nicht, sagt TVB-Coach Roland Wissmann. Das entscheide sich kurzfristig. Dank der „Qualitätsverbesserung“ (Wissmann) durch Seiz, Kienzle und Heib, der nach seiner Schulter-OP wieder Spielpraxis sammeln sollte, hatte Bittenfeld II zuletzt keine Probleme im Derby gegen die SF Schwaikheim. „In der ersten Halbzeit war es bis kurz vor Schluss recht ausgeglichen, dann sind wir davongezogen.“ Am Ende feierten die Hausherren einen 37:24-Kantersieg.

Warnung vor Tempogegenstößen

Als Tabellenvierter hat Bittenfeld II noch alle Möglichkeiten, oben anzugreifen. Mit einem Erfolg im Derby würde die Mannschaft mit Remshalden gleichziehen. Doch auch eine Niederlage wäre für den TVB-Coach „kein Beinbruch“. Schließlich habe Remshalden ein starkes, ausgeglichenes Team und stehe noch ohne Saisonniederlage da. „Das wird nicht einfach für uns.“ Wissmann warnt besonders vor den „pfeilschnellen Tempogegenstößen“ der SVR. Wichtig für Bittenfeld II sei deshalb ein sehr gutes Rückzugsverhalten der Mannschaft. Und anders als bei der Pleite gegen den Tabellenzweiten Neckarsulm müsse die Abwehrleistung stimmen, um die Punkte zu entführen.

@ Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos

Quelle: Zeitungsverlag Waiblingen

  Autor des Artikels: wiesner /   Erstellt am: 11. Dezember 2015