Derbysieg trotz unzureichender Leistung

An diesem Sonntag war die SVR zu Gast in Winterbach (26:31).
Eigentlich ging man aus der Sicht der Trainer als klarer Favorit in das Spiel und man appellierte an das Team,Spaß am Handball zu haben und die erste Halbzeit bereits für sich zu entscheiden.
Leider  verlor man diese sogar mit 14:13. Ein Déjà-vu Erlebnis zur vergangener Woche gegen Schwaikheim.
Das Problem kann man klar formulieren. Die defensive Abwehr öffnete viel zu große Lücken,die ein um das andere Mal genutzt wurden. Die fehlende Aggressivität seitens der SVR machte es den Gegnern noch einfacher. Es funktionierte einfach nicht so, wie man es sich erwartet hat.
Der Wurm war drin, wie man so schön sagt, denn durch die schlecht stehende Abwehr funktionierte auch der Angriff nur schleppend. Viele technische Fehler und leider dazu noch Pech beim Torabschluss sorgten für die verlorene erste Halbzeit. Hinzu kam noch die fehlende Spielmacherin Sara Kuhrt und man spielte teilweise auf ungewohnten Positionen. Die Verantwortung trugen in diesem Spiel also Andere auf ihren Schultern.

Ab der 40. Spielminute wachten die SVR Mädels auf. Ein 3 Tore Rückstand und eine deutliche Auszeitansprache sorgten dafür, dass wieder das gewohnt schnelle Angriffsspiel gespielt wurde.

Von da an lag man bis zum Schluss immer in Führung und verteigte die Favoritenrolle.Fast jede Spielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Dennoch hätte das Endergebnis auf jedenfall deutlicher zu Gunsten der SVR ausgehen müssen.

In den kommenden zwei spielfreien Wochen konzentriert man sich im Training auf die Abwehrarbeit, denn nur, wenn diese gut funktioniert gewinnt man Spiele.

Danke an die mitgereisten Zuschauer, die die Mädels auch in schwierigen Spielphasen tatkräftig unterstützten!

Für die SVR spielten :                           Jana Wiesner(Tor), Catherina Koltermann (6/2),Jasmin Lumm(1),Michelle Bechtle(1),Samira Passon(9/2),Luna Passon(1),Samira Pfeiffer(1),Emma Schönleben(1),Laura Sattler,Milena Heim(2),Lara Beilschmied(2),Kiara Nagler(2),Leonie Nagler (2),Inga Müller(3)

  Autor des Artikels: Sarah Deutschlaender /   Erstellt am: 23. Oktober 2017