Einsbe auf Wiedergutmachungskurs

Zu Beginn der englischen Woche war die SVR zu Gast bei den Sportfreunden aus Schwaikheim und gewann souverän mit 32:20.

Die Richtung für das Spiel war klar: 2 Punkte mussten her und in der Abwehr besser stehen als noch zuletzt bei einem schwachen Auftritt gegen Winnenden. Alle Spieler waren heiß, aber es dauerte zehn Minuten bis die Einsbe voll und ganz im Spiel war. Nachdem die Annäherungsphase beendet war, nahm die Einsbe das Zepter in die Hand und machte ordentlich Betrieb in der Fritz-Ulrich-Halle. Die Abwehr stand gut und die Räume wurden zugelaufen, sodass man nach Ballgewinnen mit vollem Tempo die Gegenstöße einleiten konnte. Nachdem die schwaikheimer Angriffe immer öfter an der starken Einsbe Abwehr und Torwart Simon Rommel scheiterten, mussten die Spieler viele Würfe aus der Not und unter hohem Druck nehmen, die gefundenes Fressen für den Defensivverbund waren. Auch im Positionsspiel war die SVR druckvoll und stark. Die Spielzüge wurden sauber zu Ende gespielt und mit genug Druck aufs Tor kam man oftmals in sehr gute Wurfpositionen, welche meist in Tore umgemünzt werden konnten. Dieses Powerplay der Einsbe endete mit dem Pausenpfiff beim Stand von 16:10.

Die Dominanz der Einsbe setzte sich in der zweiten Halbzeit fort. Mit guten Kreisanspielen und variablen Rückraumaktionen konnte man der Abwehr des Gastgebers mehrmals ihre Grenzen aufzeigen und so zog man weiterhin durch Tore von Klingler und Wiesner davon. Es war klar, dass die Einsbe dieses Spiel als Sieger beenden wird, jedoch ließ man nie locker und sowohl die Abwehr als auch der Angriff hatten noch immer Lust auf mehr und das setzte man im Spiel um. Durch Konter von Rosner und Kussinger, sowie mehrere Tore des Toptorschützen Fellmeth baute man die Führung weiter aus. Vom Angriff der Schwaikheimer kam nicht mehr viel und somit ging ein guter Auftritt der Einsbe zu Ende und man verließ die Halle mit einem 32:20-Sieg in der Tasche.

Die geforderte Wiedergutmachung ist im ersten Teil der englischen Woche gelungen und die Einsbe versucht weiterhin, dieses Spielniveau zu halten, um mit noch mehr Punkten aus dieser Woche zu gehen.

 

Einsbe:  Rommel,  Sigle;    Nonnenmann, Wiesner (4), Böhringer (1), Kussinger (5), Fellmeth (6), Zeitler, Lehner (3), Rosner (2), Huber (5/2), Staiger (2), Botschner (1), Klingler (3)

  Autor des Artikels: Florian Kussinger