Einsbe eine Runde weiter

Am Sonntag siegte die Einsbe in der Schäfersfeldhalle in Lorch gegen den TSV Alfdorf/Lorch 2 mit 37:28 und ist somit eine Runde weiter im Pokal.

Die Partie begann ausgeglichen und die Einsbe schaffte es auch nicht, trotz Überzahl sich in den Anfangsminuten entscheidend abzusetzen. Grund hierfür war eine viel zu passive Abwehr, die nicht vollständig den Vorstellungen der Trainer entsprach. Mit zunehmender Spieldauer konnte die Einsbe zwar Tor um Tor erzielen, jedoch hatte man noch immer große Probleme gegen den motivierten Angriff des TSV. Zu einfach bekam man die Gegentore und letztendlich ging man mit 15 Gegentoren in die Halbzeit.

In der Pause sprach der Trainer die Defensivprobleme an, jedoch konnte man auch in der zweiten Halbzeit nicht auf ganzer Ebene überzeugen. Zwar funktionierte die erste und zweite Welle recht gut, jedoch konnten wir durch viele Fehlwürfe und technische Fehlern nicht den eigenen Ansprüchen gerecht werden.

Eine ruppige zweite Halbzeit sorgte trotzdem für einen Sieg der Einsbe. Im Laufe dieser Hälfte lag die Einsbe zwar immer in Front, aber man schaffte es nie, sich einen komfortablen  Vorsprung herauszuspielen. Die harte Gangart des Spiels sorgte zudem für bittere Verletzungen im Einsbe-Kader. Andreas Huber zog sich nach einem Zusammenprall eine Kehlkopfprellung zu und Alex Fellmeth kugelte sich die Schulter aus. Nach diesen Verletzungen plätscherte das Spiel der Einsbe vor sich hin und unterm Strich stand am Ende ein 37:28-Sieg, zu welchem jeder Feldspieler mindestens einen Treffer beisteuerte.

Zum Saisonstart gegen die HSG Ca-Mü-Max muss es der Einsbe gelingen, trotz verkleinertem Kader ein paar Gänge hochzuschalten, damit am Samstagabend der erste Saisonsieg in der Tabelle zu lesen ist.

  Autor des Artikels: Andreas Huber