Einsbe erlebt rabenschwarzen Tag

Hbi Weilimdorf/Feuerbach – Einsbe 26:25 (13:11)

Nach seinem entscheidenden 7-Meter-Treffer im Spiel gegen den TV Oeffingen rückte Daniel Staiger dieses Spiel leider wieder in den Vordergrund eines Einsbe-Spieles. Es ereignete sich in den Anfangsminuten, als er versuchte, mit einer Täuschung bei hohem Tempo die gegnerische Abwehr zu knacken, ehe das Knie nachgab und er sich voller Schmerzen am Boden wälzte.

In Folge der Verletzung Staigers stand die Einsbe sichtlich unter Schock. Man hat den Zugriff auf die Partie verloren und war weitestgehend nur in den statistischen Rollen vertreten. So lag man nach 14 Minuten mit 8:4 hinten und hatte den Rückstand nun aufzuholen. Andere mussten nun die Verantwortung übernehmen und es gelang, sich Tor um Tor an den Gastgeber heranzukämpfen, ehe beim Stand von 13:10 die Seiten gewechselt wurden.

Defensiv ließ sich die Einsbe des Öfteren vom ungewohnten Angriffsspiel der Hbi überlisten, welche oftmals ohne Kreisläufer spielten und zu viert im Rückraum agierten. Mit einfachen Auflösehandlungen, bei welchem die Einsbe zu unaufmerksam war, konnte Weilimdorf/Feuerbach zu vielen einfachen Toren über den Kreis kommen. Im Angriff kam die Einsbe zwar zu guten Chancen, jedoch stand mehrmals das Torgehäuse oder der gegnerische Torhüter im Weg. Dass in der zweiten Halbzeit dann auch noch Beller verletzt vom Platz musste, erschwerte das Kreieren von Torchancen erheblich und der nächste Spielgestalter stand nun auch nicht mehr zur Verfügung. Trotz der Schwächung nahm die Einsbe in der Folge den Kampf an und konnte sogar eine Führung von zwei Toren herausspielen, welche von den abgezockten Gastgebern jedoch schnell wieder egalisiert wurde. Mit zwei gegebenen roten Karten (jeweils eine pro Mannschaft) wurde eine hitzige Schlussphase eingeleitet, in der ein Pfostentreffer und eine fahrlässige Abwehr die Niederlage im Kellerduell besiegelte.

Trotz der Niederlage stehen vor allem die verletzten Spieler im Vordergrund, welchen wir auf diesem Weg gute Besserung wünschen und hoffen, dass sie schnellstmöglich ihre Gesundheit wiedererlangen. Die Einsbe wird somit erneut vom Verletzungspech verfolgt und man hat nun eine Woche Zeit, um sich von diesen Geschehnissen zu erholen bzw. damit klarzukommen, ehe dann schon der TSF Ditzingen zum letzten Spiel im Jahre 2019 vor der Türe steht.

Einsbe: Hägele, Seybold; Nonnenmann, Böhringer (1), Kussinger (4), Fellmeth (5), Zeitler (1), Rosner, M. Staiger (1), D. Staiger, Beller (7/5), Koltermann, Lang (5), Hämmer (1)

  Autor des Artikels: Florian Kussinger