Einsbe verliert klar

Einsbe – TSF Ditzingen 23:34 (13:16)

Nachdem die Einsbe in den letzten Spielen eigentlich immer eine ansprechende Leistung zeigen konnte, welche auch ab und an Punkte abwarf, ließ das Team gegen den Gast aus Ditzingen alles vermissen, was sie sich vorgenommen hat. Am Ende verlor man das Spiel klar mit 34:23.

Die Einsbe startete sehr gut in die Partie und konnte von Beginn an eine sehr gut sortierte Abwehr stellen. Es gelang oftmals nur den gegnerischen Außen zum Wurf zu kommen und das auch nur aus einem eher schlechten Winkel. Im Angriff spielte das Team zu Beginn auch sehr geduldig und wartete bis sich eine Möglichkeit in der Gästeabwehr auftat. Auch wenn nicht jeder Wurf ein Treffer war, stand es nach 12 Minuten 6:3 für die Einsbe. Ditzingen verteidigte von nun an aggressiver, was sich in einem rüden Schlag in Fellmeths Gesicht wiederspiegelt, welcher erst nach einer Behandlung an der Nase wieder einsatzfähig war. Zu der Aggressivität der Gäste kam im Laufe des Spiels immer mehr Cleverness. So konnte der Gast einige Ballgewinne und Stürmerfouls provozieren, was den Spielstand auf 9:12 (26.) veränderte. Bis zur Halbzeit hatte diese Differenz Bestand und man wechselte mit 13:16 die Seiten.

In der zweiten Halbzeit hatte die Einsbe dann weitaus mehr Probleme. Vor allem in der Abwehr bekam das Team keinen Zugriff auf den gegnerischen Kreisläufer und die Einläufer. Entweder die Absprache stimmte nicht oder man leistete einfach zu wenig Gegenwehr. So konnte Ditzingen den Vorsprung immer mehr ausbauen, sodass man in der 47. Minute mit 20:26 zurücklag. Im Angriff fehlte es an der nötigen Cleverness und am nötigen Druck, die nun gut spielende Abwehr der Ditzinger vor ernsthafte Probleme zu stellen. Somit warf man nur noch vereinzelt Tore und das Spiel klang mehr und mehr aus. Ein letztes Aufbäumen auf Seiten der Einsbe war nicht zu erkennen und somit trennten sich die Teams mit 23:34.

Es offenbarten sich über das gesamte Spiel immer mehr Baustellen im Einsbespiel, welche in der Winterpause aufgearbeitet und am besten behoben werden müssen. So muss sich das Team mit einer Niederlage in die Weihnachtszeit begeben.

Einsbe: Rommel, Seybold; Nonnenmann, Böhringer (1), Kussinger, Fellmeth (7), Zeitler (4/3), Rosner (3), Lang (2), Koltermann (1), Hämmer, Sigle, Deutschländer (3), Tögel (2)

  Autor des Artikels: Florian Kussinger /   Erstellt am: 17. Dezember 2019