Familienausflug 2019

Mit dem 30. AH-/Familienausflug 2019 ging eine Ära zu Ende. Mit einer Ausnahme ging es immer am letzten Ferien-Wochenende mit einem großen Bus in die Berge.
Anfangs stand das Bergwandern mit mancher Gipfelbesteigung im Mittelpunkt, in den letzten Jahren wurden zunehmend „ebene Wege“ gewünscht.

Anfangs war der halbe Bus voller Kinder, bei den letzten Ausflügen haben dann die Kinder der Kinder den Altersdurchschnitt gesenkt. Auch von AH-Spielern war in den letzten Jahren nichts mehr zu sehen, dafür wurden die Reihen mit „Freunden der Handball-Abteilung“ aufgefüllt.

Anfangs war auf den Berghütten Halbpension gebucht, doch nach nicht nur einem „Reinfall“ wurde auf Selbstversorgung umgestellt. Seit dieser Zeit wurde hin und wieder der Platz im Kofferraum knapp, denn Otto und Doris hatten das „Catering“ übernommen. Also musste niemand mehr Hunger leiden und die gemeinsame Zubereitung der Speisen wurde zu einem echten Programmpunkt. Zunehmend schälten sich Spezialisten für die einzelnen Speisen und Dienste heraus. Ein eingespieltes Team machte jeden Ausflug zum Erfolg. Doris und Richard waren bei allen 30 Ausflügen dabei, weitere Personen haben nur ganz wenige Ausflüge versäumt.

Dies alles wird nun ein Ende haben, ein großer Bus wurde zunehmend zu einem finanziellen Risiko. Ein letztes Mal ging die Rechnung noch gerade so auf. Wie „auf Bestellung“ weinte diesmal das Wetter zum Abschied. An große Wanderungen war nicht zu denken, aber im Quartier in Forchach/Lechtal konnte sich die Kameradschaft bei Gesprächen, Spielen und Schrottwichteln ein letztes Mal beweisen. Für die Kinder waren morgens und abends der Vorbeimarsch der Kühe und das ausgebüxte Schwein Höhepunkte, die kein gutes Wetter erforderlich machten.

Doris und Otto gilt der Dank aller Teilnehmer der vergangenen Ausflüge und in diesem Zusammenhang wollen wir auch Wolfgang Knödler nicht vergessen, der diese Tradition ins Leben gerufen hatte. Hoffentlich kann die „jüngere Handball-Abteilung“ eines Tages auch auf eine ähnliche Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Claudia Bay

  Autor des Artikels: Bernd Kuger