Fehlende Cleverness kostet zwei Punkte

Die dritte Männermannschaft der SVR erwartete im dritten Heimspiel in Folge den Bezirksliga-Absteiger aus Gablenberg-Gaisburg. Nach der Niederlage gegen Waiblingen wollte die 1c eine Reaktion zeigen und zu Hause wieder punkten.

 

Wichtig war dem Trainerteam Andreas Huber und Bernd Kuger gut in die Partie zu kommen und erste Akzente gegen einen erwartet schweren Gegner zu setzen. Nach dem frühen 0:2-Rückstand fing sich das Team und konnte über ein 3:4 zum 5:5 Ausgleich kommen. Vor allem Einzelaktionen brachten in dieser Phase Erfolg. Defensiv hatte man den Gegner zu Beginn gut im Griff. Gegen Mitte der ersten Halbzeit durfte der Gäste-Rückraum nach und nach immer freier werfen, konnte sich das Wurfeck regelmäßig frei auswählen. Der Zugriff fehlte hier komplett und so stand es kurz vor Ende der ersten Halbzeit 8:12. Pablo Lang verkürzte mit einem Doppelschlag auf 10:12.

 

Wie in der Vorwoche kam die SVR ordentlich in die zweite Hälfte, drehte das Spiel und ging nach 35 Minuten erstmals mit einem Tor in Führung. Das Spiel blieb über ein 17:15 bis zum 21:20 zehn Minuten vor Ende der Partie ausgeglichen. Beide Mannschaften zeigten großen Einsatz und Kampf. Dann kommt die Phase, in der dem Juniorenteam regelmäßig der Kopf und die nötige Cleverness fehlt. Im Angriff zu wenig Aktionismus und Spielwitz um eine Führung bis zum Ende des Spiels zu halten oder sogar auszubauen. Defensiv musste man bittere Gegentore hinnehmen, verteidigte man doch eigentlich mit großem Kampf. So ging GaGa erneut in Führung und konnte dies bis zum Spielende verteidigen. Eine sehr unnötige und schmerzhafte Niederlage (23:25). Der Schritt, ein Spiel in den letzten Minuten umzureißen und zu gewinnen, fehlt dem Juniorenteam weiterhin.

 

Mit dem ersten Auswärtsspiel in der noch jungen Saison hat die SVR nun die Möglichkeit zwei bittere Heimniederlagen aus den Köpfen zu bekommen. Am Samstag, den 06.10. um 20:00 Uhr, ist die 1c zu Gast bei den Stuttgarter Kickers. Über den ein oder anderen Zuschauer freut sich die Mannschaft!

  Autor des Artikels: Felix Koltermann