Frauen2 verabschieden sich mit einem Sieg in die Winterpause

SVR – MTV Stuttgart 2    28:24 (16:12)

Die Vorzeichen in diesem Spiel waren für die Frauen2 der SVR klar. Mit dem MTV kommt der bis dahin sieglose Tabellenletzte ins Remstal. Und das sollte auch so bleiben.

Ohne großes gegenseitiges Abtasten ging die Partie los. Nach ein paar Minuten war eigentlich klar wer die stärkere Mannschaft an diesem Tag war – nämlich die SVR. Doch dies spiegelte sich bis dato nicht im Spielstand wieder. durch zahlreich ausgelassene Chancen und unkonsequentes Zugreifen in der Abwehr war das Spiel bis zur Mitte der ersten Hälfte noch ausgeglichen. Beim Stand von 8:8 nahm Remshalden eine Auszeit und stellte nun die Abwehr um. Dieser Schachzug zeigte Wirkung. Vorne wurden die Chancen nun konsequent genutzt, die Abwehr packte besser zu und mit einer 4:2 Abwehr wurde der Spielfluss des MTV erheblich gestört. Auch die remshaldener Torfrau kam jetzt besser ins Spiel. All dies führte bis zur Pause zu einer 16:12 Führung.

Den Beginn der zweiten Hälfte verschliefen die SVR-Mädels völlig. Nach ein paar gespielten Minuten hat sich der MTV bis auf 18:17 ran gekämpft. Erst jetzt wachte die SVR auf und setzte sich innerhalb von 7 Minuten wieder auf 25:18 ab. Mit der höchsten Führung im Rücken spielte man die Partie kämpferisch zu ende. Beim Stand von 28:24 kam die Schlusssirene. Der Sieg hätte höher ausfallen müssen, aber auch im zweiten Durchgang wurden zahlreiche Tormöglichkeiten leider nicht genutzt. Ein Punkt an dem in der Winterpause sicherlich gearbeitet wird. Bei all der Kritik muss aber auch erwähnt werden dass man in diesem Spiel nie die Köpfe hat hängen lassen, auch wenn es mal nicht gut lief. Und es wurde guter Zusammenhalt gezeigt.

Fazit der Vorrunde: 8:8 Punkte als Aufsteiger und ein Platz im Mittelfeld der Tabelle sind aller Ehren wert. Darauf lässt sich aufbauen.

Abschließend wünschen die Frauen2 allen schöne Weihnachtsfeiertage und ein gutes und gesundes Jahr 2016.

 

SVR: D. von Sporschill, J. Gauß (beide Tor), B. Engelhardt(2), M. Mayer(5), A. Schmelzer(1), V. Ruoff, M.Auracher (1), J. Lösch, A. Wittek(4), N. Schubert(3), J. Xander(7/4), A. Siegle(5/2)

 

 

 

  Autor des Artikels: Bernd Kuger /   Erstellt am: 13. Dezember 2015