Gut gemeint und trotzdem viel Ärger

Als zu Beginn des Jahres die Vereinsführung beschloss, den Mitgliedsbeitrag nicht wie bisher im 1. Quartal insgesamt sondern in zwei Raten (die 1. Rate wie bisher im 1. Quartal und die 2. Rate im 3. Quartal) einzuziehen, geschah dies im Interesse vieler unserer Mitglieder.

Obwohl das neue Verfahren auch publiziert wurde, haben das wohl einige Mitglieder nicht richtig verstanden. Anders sind die zahlreichen von den Mitgliedern veranlassten Rücklastschriften nicht nachzuvollziehen. Besonders ärgerlich ist das aber dann, wenn man einfach zur Bank geht, eine Rücklastschrift veranlasst ohne sich vorher zu erkundigen.

Denn die Aufklärung ist ganz einfach. Nehmen wir mich als Beispiel: Passives Mitglied in der Handballabteilung.
Das heißt laut Beitragsordnung (die findet man übrigens auch bei uns auf der Homepage unter  >Informationen > Dokumente/Downloads) ein jährlicher Mitgliedsbeitrag Beitragsklasse 2 Erwachsener 72,- € + zusätzlicher Abteilungsbeitrag als passives Mitglied in Höhe von 48,- €. Das macht zusammen dann 120,- € als Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2016.
60,-€, also die Hälfte des Jahresbeitrages wurden von meinem Konto im Februar abgebucht. Ende Juli erfolgte dann die Abbuchung von den restlichen 60,- €, sodass ich jetzt meinen in der Beitragsordnung so festgelegten Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2016 vollständig entrichtet habe.

Etwas komplizierter wird es nun für unsere Spielerinnen und Spieler, die sich z.B. zum Ende der Saison, also noch vor der 2. Abbuchung, aus der Handballabteilung abgemeldet und sich einem anderen Verein angeschlossen haben.
Weshalb wir mir hier von der SV Remshalden noch etwas abgebucht, obwohl mein Sohn dort gar nicht mehr spielt?Die erforderliche Abmeldung aus der Abteilung um die Spielberechtigung bei einem anderen Verein erhalten zu können und die Mitgliedschaft in der SV Remshalden sind aber zwei unterschiedliche Vorgänge.

Hier hilft wieder ein Blick in die Beitragsordnung der SV Remshalden, die unter der Ziffer 8 ausführt, dass ein Vereinsaustritt nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich ist.

So wie auch früher, als am Jahresanfang der komplette Beitrag eingezogen wurde, bei einem unterjährigen Austritt keine Beiträge erstattet wurden, so entspricht es jetzt der Beitragsordnung, den bisher nicht eingezogenen aber fälligen Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr einzuziehen, da die Mitgliedschaft ja erst zum 31.12. endet.

Abschließen nochmals die eindringliche Bitte sich vorab mit der Geschäftsstelle der SV Remshalden in Verbindung zu setzen um die Fragen klären zu können. Sie ersparen sich und uns nicht nur die anfallenden Gebühren sondern auch viel Ärger.

 

  Autor des Artikels: Bernd Kuger /   Erstellt am: 4. August 2016