Harzverbot in der Jahnhalle

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle sehr ausführlich auf das Thema „Harzverbot in der Jahnhalle“ eingehen. Ich wollte darstellen, wie es zu dem bekannten Gemeinderatsbeschluss im Sommer 2012 kam, was für Alternativen uns sich damals boten und welche Rolle der Gesamtverein hierbei spielte bzw. spielt.

Nicht zuletzt den mehr als 200 Unterschriften der Mitgliederinnen und Mitglieder der Handballabteilung, die in einem Antrag zur Behandlung in der Jahreshauptversammlung ihren Unmut über den Umgang mit diesem Thema seitens der SVR zum Ausdruck bringen, ist es zu verdanken, dass jetzt noch einmal Schwung in die Angelegenheit kommt.

Sehr gerne möchte ich daher die nächsten Wochen noch zuwarten, in der Hoffnung, dass dieses Thema zu einem guten Ende geführt werden kann.

Aber eines steht außer Frage. Handball mit und Handball ohne Harz sind zwei verschiedene Sportarten. Und die Handballabteilung ist das sportliche Aushängeschild der Gemeinde Remshalden. Nach dem Aufstieg unserer Frauen mit nunmehr beiden aktiven Teams in der Württembergliga umso mehr. Das wollen wir auch gerne bleiben, doch dafür brauchen wir die Unterstützung durch den Gesamtverein und durch die Gemeinde. Und genau die fordern wir auch ein.

Leider wurden die letzten Monate nicht genutzt, um hier einen Konsens zu suchen und zu finden, sodass uns jetzt die Zeit davon läuft. In wenigen Wochen beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison und spätestens dann müssen unsere Spielerinnen und Spieler wissen ob sie zukünftig die Sportart „Handball mit Harz“ weiter bei der SVR ausüben können oder ob sie sich einem anderen Verein anschließen müssen.

Es bleibt spannend. Mit sportlichen Grüßen

Bernd Kuger Abteilungsleiter der Handballabteilung der SVR

Mail an Abteilungsleiter

Remshalden, den 21.05.2013

 

 

Ergänzung vom 21.09.2013:

Der Durchbruch ist geschafft !!!

Nachdem der Interimsvorstand der SV Remshalden die Notwendigkeit erkannt hatte, dass man sich ernsthaft und intensiv mit dem Thema „Hallenneuordnung“ befassen muss und vom Bürgermeister Breiter eine „Verlängerung“ gewährt wurde, gelang dem gebildeten Arbeitskreis in letzter Minute eine Einigung, der alle betroffenen Gruppierungen zustimmen konnten.

Ab 01.11. verlegt die Tischtennisabteilung ihr Training in die Jahnhalle und kann dort zu den gewohnten Zeiten trainieren und die Punktspiele austragen.

Die Grundschule Grunbach wird die zukünftige Trainingsstätte der Abteilung Ju-Jutsu und auch für die Volleyballer konnten entsprechende Trainingszeiten in anderen Hallen gefunden werden.

Mit dem gefundenen Ergebnis können alle Abteilungen zufrieden sein.

Auch wir, können wir doch unserer 1b jetzt auch Trainingszeiten in der Stegwiesenhalle und dort auch unserem WL-Team eine dringend erforderliche 3. Trainingseinheit anbieten.

Ganz herzlichen Dank ist an dieser Stelle an unsere Simone Staiger und an Karin Auracher. Nachdem ich die Hoffnung auf eine Einigung und daraufhin mein Engagement in dieser Sache aufgegeben hatte, waren sie es, die sich dem Problem annahmen und zusammen mit dem gebildeten Arbeitskreis so gut zu Ende brachten.

Hervorzuheben ist hier auch Gabi Holzwarth, die uns von Seiten des Hauptvereins unterstützte und Jens von Gregory von der Abteilung Ju-Jutsu, der dann im Arbeitskreis die Sache in die Hand nahm und zu dem guten Ende brachte.

Nochmals herzlichen Dank.

Bernd Kuger

  Autor des Artikels: seybold /   Erstellt am: 23. Januar 2015