Hohe Hürde für die SVR

Nach der ungewohnten Unterbrechung durch das spielfreie Wochenende darf das Württembergligateam der SVR wieder zu Hause antreten. Gegner ist das erfahrene und bisher verlustpunktfreie Team aus Oberstenfeld.

Mit dem Saisonauftakt gegen die SGBBM Bietigheim 2 war Trainer Alexander Schurr nur bedingt zufrieden. „Es war ein typisches Auftaktspiel gegen einen guten Gegner, niemand wusste genau wo er steht“. Der Sieg sei wichtig gewesen, dennoch muss noch an der ein oder anderen Stellschraube gedreht werden, um nun gegen den erfahrenen und körperlich starken Gegner bestehen zu können.

Mit den Gästen des SKV Oberstenfeld lieferte sich die SVR bereits letzte Saison zwei sehr enge Duelle. Das Team habe sich seit dem noch weiter verbessert und an das System des Trainers Michael Walter gewöhnt. Mit Florian Koch kam zudem als ehemaliger Drittligaspieler ein sehr erfahrener Akteur zurück, welcher sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine wichtige Rolle spielt. Mit dem bundesligaerfahrenen und wurfgewaltigen Sebastian Sauerland und  mit Manuel Koch bilden diese drei Spieler, gemeinsam mit dem starken Kreisläufer Güngör Cakar das Prunkstück des Oberstenfelder Spiels. Durch eine defensive und robuste Abwehr, in Kombination mit dem ebenfalls drittligaerfahrenen Torhüter Nicolai Uhl konnte bereits letzte Saison eine stabile Abwehr gespielt werden. Die Gäste können zudem nach zwei knappen Siegen mit viel Selbstvertrauen ins Remstal fahren.

Die beste Defensive konnte dafür letztes Jahr die SVR stellen, nur dass sie zudem noch die zweitbeste Offensive stellte. Zahlen, auf welche man stolz sein kann, welche aber für das Spiel am Wochenende wenig Bedeutung haben. Die Gastgeber müssen sich auf eben diese Tugenden besinnen und den Gegner in der Abwehr mit höchster Intensität am Tore werfen hindern. Wenn es im Angriff gelingt geduldig , konsequent und nahezu fehlerfrei zu spielen, steht einem spannenden Spiel nichts mehr im Wege. Auch die Torhüter müssen dabei ihren Teil leisten. “Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen, Tobi und Dani sind beide gerade bärenstark unterwegs”. Schurr kann dabei keinen Favoriten erkennen, er erwartet wieder ein enges Spiel, welches durch Kleinigkeiten entschieden wird. “Entscheidend wird sein, dass wir auch in diesem Spiel wieder von unserem tollen Publikum unterstützt werden”. Dabei kann er auf alle Spieler zurückgreifen.

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 21. September 2016