„Kempa Allgäu- Cup“ in Wangen! wB2 war dabei!

Am Freitag den 08.Juli 2016 um 15:00 Uhr fuhren wir mit stark dezimiertem Kader (9 Spielerinnen) nach Wangen im Allgäu.

Wangen2016

Am Zielort angekommen wurden sogleich die Zelte aufgebaut und die Quartiere bezogen

 

 

 

 

 

 

Wir ließen den Abend mit ausreichend Pizza und alkoholfreien Getränken ausklingen.

Ein besonderer Dank möchten wir vorab an Isabella Avantaggiato richten, die obwohl sie am Samstag ihren 16. Geburtstag hatte, mit auf das Turnier reiste. Die Letzten Sekunden vor 24 Uhr wurden herunter gezählt. Bei dem Geburtstagsständchen zeigten die Mädels, dass sie ein lautes Organ haben und unterhielten dabei den halben Zeltplatz. Die Stimmung war am Höhepunkt des abends angekommen. Leider ohne Musik, da am Freitag sehr streng die „Nachruhe“ eingehalten wurde, trotz Bestechung der Security. Das störte aber keinen und man packte alte Reimsprüche und Kindergartenlieder aus. Für die meisten ging es an diesem Abend etwas früher in die Zelte und der harte Kern schließte die Augen, als das ältere Semester (Fahrerin und Trainerin) unter die Dusche hüpften.

Diejenigen, die etwas mehr Schlaf hatten, standen bereits am Samstag um 7 Uhr putzmunter auf dem Zeltplatz und plötzlich hieß es nicht mehr SV Remshalden Handball, sondern Remshalden next Topmodel. Es wurden verschiedene Flechfrisuren geflochten, damit wenigstens die Haare gut aussahen. Nachdem Trainerin Romina als letztes aus dem Tiefschlaf erwachte, ging es endlich zum Frühstück. Um 9:40 Uhr ging es zu unserem 1. Spiel und das gegen HSG Winterbach-Weiler2. Die Spielerinnen begannen sehr konzentriert im Angriff und in der Abwehr. So gewann man verdient mit 8:6.
In der zweiten Partie um 11:20 Uhr gegen HC Oppenweiler-Backnang zeigte sich dann, dass die eine oder andere Spielerin, vielleicht zu wenig Schlaf hatte. Es war keinerlei Laufbereitschaft da und viele technischen Fehler führten zu einer Niederlage von 10:2.

Die Trainerinnen hatten jetzt gerade mal 2 Stunden Zeit die Mannschaft wieder aufzurichten.Man musste das dritte Spiel gewinnen, da sonst jeglicher Traum von der Zwischenrunde frühzeitig zu Ende gewesen wäre. Deshalb stand nun eine kleine Stärkung für eine Spielerin auf dem Programm, die das Frühstück verschlafen hatte. Für den Rest hieß es, nicht schlafen und gute Stimmung verbreiten.
Nun ging es gegen HSG Schönbuch. Die Spielerinnen konnten nicht an die Leistung von Spiel 1 anknüpfen. Dennoch gewann man knapp mit 5:4.

Unser letztes Gruppenspiel hatten war erst um 18:40 Uhr. Der Sieger dieser Partie zog sicher in die Endrunde ein.

Viel Regeneration, eine kleine Abkühlung im Bach und das Mannschaft- Mittagsschläfchen waren angesagt. Dabei vergaßen ein paar Spielerinnen, dass man die Sonnencreme benützen und somit ein paar ungeschickte Abdrück vermeiden könnte.
Wie ausgewechselt präsentierte sich die Mannschaft gegen TSV Neuhausen. Wie im ersten Spiel zeigte sich Angriff und Abwehr in der gewohnten Stärke. Man ließ Ball und Gegner laufen. Am Ende verließ man den Platz als verdienter Sieger. Das Ergebnis von 13:7 war leistungsgerecht. Juhuu wir zogen in das ACHTELFINALE ein! Von der Müdigkeit war keine Spur zu sehen, auch von unsere Schlafmütze nicht 😉 und es wurde gekreischt und gejubelt. Nach der hoch verdienten Dusche ging es endlich zum Essen. Auch bei diesem Abendessen ernährten wir uns gesund, denn wir sind ja schließlich Sportler. Für die einen ging es zum Döner und für die anderen zum Subway. An diesem Abend zog sich das ältere und das etwas jüngere Semester zurück und begutachteten das 7- Meter Turnier bei einem Erfrischungsgetränk. In dieser Zeit lernten die Mädels eine höfliche und nette Jungenmannschaft kennen. Durch das Mannschaft- Mittagsschläfchen wurde die Nacht etwas länger, als die Nacht davor. Zur späteren Stunde packte man das Spiel „Wenn ich du wäre, würde ich…“ aus und zwecks unsere „ruhigen“ Spielerinnen und Trainerin Romina gab es den einen oder anderen Lachflash. Natürlich wurde die Jungenmannschaft sehr mit eingebunden und die ein oder andere neue Handynummer landete im Telefonbuch. Selbstverständlich schaute Romina nach ihren Spielerinnen, ob sie schlafen oder nicht und startete eine kleine Abfrage mit „ey diggah bist dus?“ und jedes mal kam in einer hohen Stimmlage „ja diggah ich bins“ zurück.

Da am Samstag Abend die „Nachtruhe“ nicht so streng gehalten wurde, kam man am nächsten Morgen noch schwerer aus den Zelten. Die einen etwas schwerer und manche gar nicht. Gestärkt vom Frühstück spielte man im Achtelfinale gegen H2KU Herrenberg. Herrenberg spielt in der Württemberg-Liga. Unsere Mädels in der Bezirksliga.
Herrenberg begann zielstrebig und mit schnellen Angriffen und so lag man nach wenigen Minuten mit 6:2 im Hintertreffen. Aber unsere Mädels stellten sich gegen diese Niederlage und zeigten tolle Spielzüge und Teamgeist. Abwehr und Angriff funktionierten immer besser und man verkürzte den Rückstand ständig. Schließlich verlor man denkbar knapp mit 11:10.

Hut ab von dieser Leistung!

Dank auch an die Trainerinnen Romina Bechtle, Barbara Botschner und Betreuer Andreas Bechtle und den Fahrern.

Es spielten in Wangen i. A :
Lea Hofmeister (TW), Alexia Manazis, Isabella Avantaggiato, Ann-Christin Ohngemach, Samira Pfeiffer, Alicia Kohnle, Michelle Bechtle, Jasmin Lumm und Emma Schönleben.

  Autor des Artikels: Bernd Kuger /   Erstellt am: 17. Juli 2016