M1: Demonstration der Heimstärke

SV Remshalden – HSG Schönbuch: 38:22 (16:10). Wiedergutmachung für die letzten 30 Minuten in Oppenweiler standen für die Männer rund um Kapitän Kenneth Eckstein auf dem Programm. Mit endlich wieder vor eigenem Publikum spielend gelang dies in beeindruckender Weise.

 

 Trotz der ungewohnten Anspielzeit startete man höchst konzentriert in die Begegnung und konnte sich nach anfänglichem Abtasten durch einen Dreierpack von Stefan Niederer auf 6:2 absetzen, was den gegnerischen Trainer bereits nach knapp neun Minuten zur ersten Halbzeit bewegte. Diese zeigte aber auch keine Wirkung, zu konsequent spielten die Gastgeber vor der guten Remshaldener Kulisse. In der Abwehr wurden viele Bälle gewonnen, der Gegner sehr oft ins Zeitspiel gebracht und diese Fehler durch Tempospiel in Tore umgemünzt. Aber der fünzehnten Minute hielten die Gäste etwas mehr dagegen, so dass das Spiel bei einem Abstand von sechs Toren bis zur Halbzeit hin und her wog.

Wer nun befürchtete einen ähnlichen Einbruch wie in Oppenweiler zu erleben hatte zum Einen die erste Halbzeit, in welcher die Abwehr viel besser stand als im Spiel zuvor, nicht richtig beobachtet. Zum Anderen wurde man innerhalb von fünf Minuten eines Besseren belehrt – die mannorientierte Abwehr des HSG wurde durch gute 1gegen1-Sitationen zerlegt und hinten zeigte die SVR weiter eine variable und aggressive Abwehr mit einem starken Tobi Klemm dahinter. So zog man konsequent weiter davon, bis man in der 50. Minute einen 18-Tore Vorsprung hatte. Jeder Spieler konnte sich dabei zeigen und seine Visitenkarte abgeben, jede gute Aktion wurde vom heimischen Publikum lautstark bejubelt. Die letzten zehn Minuten lies man dann doch etwas nach und das Spiel plätscherte bis zum Endstand von 38:22 vor sich hin.

So konnte man eine wirklich starke Leistung sehen, auf welche aufgebaut werden kann. Diese sollte man aber sicherlich nicht überbewerten, es gibt weiterhin noch viele Dinge zu verbessern. Aber mit dieser Stimmung in der Mannschaft und auf der Tribüne ist der Mannschaft von Trainer Robert Schönleber noch einiges zuzutrauen – am Besten indem man wieder zur alten Heimstärke zurück findet.

 

Es spielten: Rommel (Tor), Klemm( Tor), Eckstein (4), Böhringer (4), Fesser (3), Cesar (3), Palmer (3), Trinkle (4) , Nonnenmann, Fellmeth (1), Hämmer (1),  Niederer (5), Lehner (8/5), Hertel (2)

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 12. Oktober 2021