M1: DO-OR-DIE

Nach einem erneut spielfreien Wochenende steht das wichtige Auswärtsspiel bei der heimstarken HSG Fridingen/Mühlheim bevor. Möchte sich die SVR nochmals im Abstiegskampf zurückmelden, dann sollte dieses Spiel beim Mitabstiegskonkurrenten unbedingt gewonnen werden.

Trotz der vermeidbaren Derbyniederlage unter der Woche, konnte das Interims-Trainergespann viele positive Ansätze mitnehmen. Die 1. Halbzeit war mit das Beste, was die SVR seit langer Zeit auf das Parkett brachte. Einzig die Chancenverwertung kurz vor der Halbzeit verhinderte eine noch höhere Pausenführung und damit eventuell etwas zählbares. Der Kampf und die Leidenschaft aber stimmte das ganze Spiel über. Dass zum Ende des Spiels die Kräfte ausgingen, war dann dem extremen Personalengpass geschuldet.

Da das Heimspiel am Wochenende gegen den TV Oeffingen aufgrund von Corona von den Gästen abgesagt wurde, absolvierte die Mannschaft am Sonntag eine zusätzliche Trainingseinheit, um den Fokus weiter auf die wichtigen kommenden Wochen zu lenken.

Der kommende Gegner steckt ebenfalls tief im Abstiegskampf, konnte sich aber in den vergangenen Spielen zahlreiche Punkte erkämpfen. Erst vor Wochen schlug man völlig überraschend den Tabellenführer Bietigheim und auch vergangenes Wochenende konnte ein wichtiger Heimerfolg gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen eingefahren werden.

Die heimstarken Hausherren, die bisher alle ihre 9 Punkte in eigener Halle einfuhren, werden die SVR also mit breiter Brust empfangen. Es kommt darauf an den Kampf anzunehmen und an das Spiel gegen Weinstadt anzuknüpfen.

Erfreulicherweise werden auch die zuletzt fehlenden Nick-Henri Palmer und Robin Lehner die längere Reise an die Donau mit antreten können. Schwer wiegt dagegen der Ausfall des zuletzt stark aufspielende Daniel Staiger (Krankheit).

  Autor des Artikels: Felix Koltermann /   Erstellt am: 25. März 2022