M1 erreichen nächste Pokalrunde

Am Samstag konnte das Team von Trainer Alexander Schurr seiner Favoritenrolle beim Miniturnier der ersten Runde des HVW-Pokals gerecht werden. Die Mannschaft setzte sich gegen den Ligakonkurrenten HSG Ostfildern und den guten Landesligisten SG Weinstadt durch und zog somit eine Runde weiter.

SVRInsgesamt verließ man verdient als Sieger die Beutelsbacher Sporthalle. Nach zwei Start-Ziel Siegen in der harzfreien Halle konnten die Remshaldener nahezu zufrieden sein. So sieht es auch SVR-Trainer Alexander Schurr: „Wir haben in beiden Spielen eine sehr gute Abwehr mit guten Torhütern dahinter gestellt, sind in beiden Spielen unter 20 Toren geblieben. Lediglich die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig.“ Hierbei sieht Schurr mangelnde Konzentraion, als auch das Harzverbot in der Beutelsbacher Halle als Schuldigen. Der gesamte Angriff sei so unter seinen Möglichkeiten geblieben. Es haben sich zu viele technische Fehler und vor allem das Auslassen von klaren Torchancen durch beide Spiele durchgezogen.

Dabei hätte die SVR sich in beiden Spielen leichter tun können, wenn die Mannschaft zu Beginn ihre Chancen weiter genutzt hätte. So wurde jeweils eine frühe Führung erarbeitet, man konnte sich aber nicht entscheidend absetzen und brachte den Gegner so wieder ins Spiel.

Gerade im zweiten Spiel, gegen sehr motivierte Gastgeber, verpassten die Remshaldener es wieder nach einem guten Start dem Gegner den Wind vollends aus den Segeln zu nehmen. So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit. Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Gelb-Blauen sich wieder schnell etwas absetzen und den Vorsprung weiter halten, erst fünf Minuten vor Ende brachten sie sich durch zwei Zeitstrafen nochmals unnötig in Bedrängnis, ließen den Gegner sogar auf ein Tor herankommen. Auch in dieser Phase zeichneten sich die Remshaldener wieder durch eine schlechte Chancenauswertung aus, behielten aber die Ruhe und siegten am Ende verdient mit 21:18.

Bild: Günther Barth – SG Weinstadt Handball

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 6. September 2015