M1: Heimauftakt gelungen

Über eine gute Abwehr das Spiel kontrollieren war die Devise für das erste Heimspiel der Saison gegen die gut gestarteten Gäste aus Oppenweiler. Und genau dies gelang über 60 Minuten, auch wenn im Angriff noch Luft nach oben ist. Nie aufgebende Gäste, welche sich mehrmals wieder heran kämpften, konnten trotzdem einen insgesamt souveränen Heimsieg nicht verhindern.

 

Den eindeutig besseren Start erwischte die SVR. Über eine solide Abwehr mit einem guten Torhüter Tobias Klemm dahinter zwang man die Gäste zu Fehlern, welche über das Tempospiel ausgenutzt wurden. Im Angriff schloss Alex Fellmeth direkt an die gute Leistung der letzten Woche an, zog die Fäden und strahlte selbst Torgefahr aus. So war Gästespielertrainer Sebastian Forch bereits in der zwölften Minute zur ersten Halbzeit beim Stand von 7:3, Oppenweiler konnte bis dahin nur ein Feldtor verzeichnen. Wer dachte, dass dies nun so weiter gehen würde, wurde aber schnell eines Besseren belehrt. Die Auszeit zeigte zum Einen Wirkung, zum Anderen schlichen sich beim Heimteam Unkonzentriertheiten im Abschluss ein. Mit all ihrer Erfahrung kämpften sich die Gäste wieder zurück ins Spiel, während der SVR im Angriff der Zug zum Tor abhanden gekommen war. Aus dem 7:3 wurde ein 7:7, bis schließlich Yannick Cesar der erlösende Treffer zum 8:7 gelang. Dies sorgte wieder für etwas Ruhe im Spiel des Gastgebers, die Abwehr funktionierte weiterhin und so wurden in dieser Phase wichtige Tore im Tempospiel erzielt. Leider wurden auch hier wieder Chancen vergeben, so dass man mit einem vier Tore Vorsprung in die Halbzeit ging, obwohl es hätte höher ausfallen können.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich keine der Mannschaften einen klaren Vorteil erspielen konnte. Die Abwehr stand weiterhin stark, man kam allerdings zu wenig ins Tempospiel und im Angriff fehlte der letzte Zug. Dies schien den Gästen Aufwind zu geben, welche nun immer stärker ins Spiel kamen und über ein 17:12 auf 19:17 heran kamen. Robert Schönleber zog die Auszeit um sein Team für die letzten 15 Minuten einzustimmen. Die Auszeit sollte direkt Wirkung zeigen, zwar wurde der zweite 7m vergeben, aber man trat wieder bestimmender auf. Alex Fellmeth, welcher phasenweise mit seinen Toren bis hierhin die SVR im Spiel gehalten hatte, wurde manngedeckt. Dies gab aber für die schnellen Nick-Henri Palmer, Yannick Cesar und Oliver Klingler die Räume die sie benötigten. So schien es auf ein enges Finale hinauszulaufen, aber Tobi Klemm nagelte nochmals seinen Kasten zu und die Abwehr legte nochmals eine Schippe drauf, im Angriff übernahmen Spieler wie Jan Hertel und Dennis Hämmer die Verantwortung und so konnte man in den letzten acht Minuten langsam wegziehen und am Ende verdient mit 27:22 gewinnen.

 

Wieder zeigte man eine gute und mannschaftlich geschlossene Leistung, in welcher immer wieder andere Spieler die Verantwortung übernahmen. Mit einer solchen Defensive fühlen sich das gesamte Team gut gewappnet für das nächste Auswärtsspiel in Böblingen.

 

Es spielten: Tobias Klemm (Tor), Dominik Neuhäuser (Tor), Kenneth Eckstein (1), David Böhringer, Alex Fellmeth (7), Niklas Pesch (4), Yannick Caesar (3/2), Raphael Nonnenmann, Dennis Hämmer (4), Oliver Klingler (4), Jan Hertel (2/1), Nick-Henri Palmer (2), Moritz Wiesner

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 18. Oktober 2020