M1: Jetzt gilt es Nachzulegen

 Nach dem sehr guten Start in die neue Saison mit zwei gewonnenen Spielen darf die Mannschaft von Trainer Robert Schönleber wieder in der Ferne ran, bevor es in eine vierwöchige spielfreie Zeit geht. Mit der HSG Böblingen/Sindelfingen wartet dabei ein Gegner am Samstagabend, bei welchem der Saisonstart mit zwei Niederlagen schief gegangen ist und welche somit sicherlich einiges wieder gut zu machen haben.

 

Mit einem insgesamt souveränen Auftritt konnte man in der letzten Woche das individuell starke Team aus Oppenweiler besiegen. Vor allem im Verbund Abwehr/Torwart wusste man dabei zu gefallen und konnte dies in viele Kontertore ummünzen. Durch eine durchwachsene Angriffsleistung kam dabei kein höherer Sieg raus, also noch genügend Stellschrauben, an denen das Trainerteam Schönleber/Huber noch zu arbeiten hat. Gegen Oppenweiler musste der kommende Gegner eine empfindlich hohe Auftaktniederlage einstecken, dass dies aber nichts zu sagen hat für das Spiel ist jedem klar.

Denn die Gastgeber fügen ebenfalls über eine gute individuelle Qualität. Diese konnte allerdings in den ersten zwei Spielen nur punktuell gezeigt werden, zu fehlerbehaftet war das Spiel der Mannschaft von Trainer Ingo Krämer. Das Team hat dabei einen ähnlichen Umbruch nach dem Abstieg aus der Württembergliga erfahren wie die SVR und muss sich auch noch einspielen. Mit den schnellen Rückraumspielern Michael Fangerow und Andreas Scheurle in Kombination mit dem dynamischen und wurfstarken Dominic Horsch kommt somit wieder einiges auf die Abwehr rund um Raphael Nonnenmann zu. Denn die Gäste haben wie bereits erwähnt sicher einiges gut zu machen. Wenn die hohe Fehlerquote abgestellt werden kann, kommt ein sehr dynamisches Team auf die SVR zu, welches mit hohem Tempo in die Lücke ziehen kann und zudem noch treffsichere Außen hat.

Eine große Aufgabe also für die Gäste, denn eines ist klar: Nach zwei Siegen brennen die Spieler und das Trainerteam darauf die nächsten zwei Punkte nachzulegen. Hierzu sollte man aber wie gewohnt auch auf sich selbst schauen und die Fehler weiterhin minimieren. Mit einer ähnlichen Leistung im Verbund Abwehr/Torhüter sollte man sich hierzu den Grundstein legen können das Spiel offen zu halten und zu schauen, was dabei raus kommt. Wenn hinzu die Angriffsleistung noch weiter gesteigert werden kann, sollte man ein spannendes Spiel erwarten.

Zurückgreifen kann Schönleber dabei auf alle Spieler.

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 22. Oktober 2020