mD1 – Niederlage in letzter Sekunde mit Zugabe…

Das Wochenende startete am Samstag für unsere mD1 mit einer bitteren Niederlage.
Mit dem Schlusspfiff stand es 17:17, bevor der Gast aus Schwaikheim einen umstrittenen 7 Meter erfolgreich verwandelte.
Davor standen 40 intensive Minuten, in denen die Gäste den besseren Start erwischten und bis Mitte der zweiten Hälfte stets 1 bis 3 Tore voraus waren.
Über Kampf und Willen und mit einem starken Anton aus dem Rückraum konnten wir dann einen zeitweisen 4-Tore Rückstand erstmals zum 15:15 ausgleichen.
Endlich gelang auch in der Abwehr der nötige Zugriff. Beim Stand von 17:17, noch 50 Sekunden auf der Uhr und eigenem Ballbesitz hatten die Jungs alles in der eigenen Hand.
Dennoch stand das Team am Ende mit leeren Händen da und den meisten war noch lange nach dem Schlusspfiff die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.

 

Die Chance, diese unnötige Niederlage wieder auszugleichen, bot sich dann gleich 2 Tage später am Montag beim SV Fellbach. In Kombination mit einigen fehlenden oder angeschlagenen Spielern schien der Stachel vom Samstag aber noch (zu) tief zu sitzen. Von Anfang an waren die Fellbacher besser im Spiel und sowohl in der Abwehr konsequenter wie auch im Angriff durchschlagskräftiger. Die Angriffsbemühungen unseres Teams blieben häufig schon in der sehr offensiven und bissigen Abwehr hängen. Zum Ende stand eine verdiente 23:15 Niederlage, die zwar vielleicht um das ein oder andere Tor zu hoch ausgefallen und in mancher Entscheidung ziemlich unglücklich war, letztlich aber in Ordnung geht. Fellbach war an diesem Tag in Summe das bessere Team und unsere Jungs wissen, an welchen Themen wir in den nächsten Trainingseinheiten zu arbeiten haben.

 

Nach 3 Spielen stehen wir nun mit einem klaren Sieg, einer klaren Niederlage und einem sehr unglücklichen Last-Second-Knock-Out im hinteren Mittelfeld und werden uns wie erwartet in den kommenden Spielen bis an die Decke und darüber hinaus strecken müssen, um weitere Erfolge in der Bezirksliga einzufahren.

 

Es spielten: Nico, Leon, Finn, Anton, Tim, Jorgo, Henry S., Henry Sch., Julian, Lars, Yannik

Bericht: Markus Pokorra

  Autor des Artikels: Birgit Koltermann /   Erstellt am: 4. Oktober 2016