Mit einem blauen Auge die direkte Qualifikation für die HVW-Verbandsklassen geschafft!

Am Samstag ging es für uns nach Biberach. Mindestens ein 2. Platz musste her, in einer Gruppe mit TG Biberach, H2Ku Herrenberg und TG Geislingen. Denn wie alle anderen wollten wir ohne eine weitere Quali-Runde spielen zu müssen die Verbandsklassen erreichen.

Unser erstes Spiel gegen Geislingen war eine klare Sache. Über ein 6:1 in der 4. Minute setzten wir uns immer weiter ab. Geislingen hatte nicht viel entgegenzusetzen und wir gewannen deutlich mit 20:6.

Im zweiten Spiel warteten die Mädels aus Herrenberg auf uns, die ihr erstes Spiel gegen Biberach ebenfalls deutlich gewinnen konnten. Nachdem wir schnell mit 1:0 in Führung gehen konnten, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die meiste Zeit waren wir jedoch mit einem Tor im Rückstand. Wir konnten zwar immer wieder ausgleichen, doch zu oft brachen die schnellen Gegnerinnen durch unsere Manndeckung. In der 16. Minute hatten wir durch ein 7m-Tor die Nase vorne, doch eine Zeitstrafe gegen uns verhalf den Herrenbergerinnen wieder zum Torerfolg. Am Ende ging es hin und her, Julia brachte uns noch zwei Mal in Führung. Doch dann legte Herrenberg mit zwei schnellen Toren nach und wir schafften es nicht mehr auszugleichen. Und so verloren wir das Spiel mit 13:14.

Direkt im Anschluss ging es gegen den Gastgeber Biberach. Die Niederlage und das extrem anstrengende Spiel konnten wir nicht so schnell wegstecken und so nahm das Unheil seinen Lauf. Unsere offensive Abwehr machte es den Biberacherinnen leicht, nach 2 Minuten stand es schon 0:3 gegen uns. Nach dem 9:5 für Biberach in der 11. Minute konnten wir uns trotz der vielen mittlerweile angeschlagenen und erschöpften Spielerinnen wieder rankämpfen. In der 23. Minute stand es 12:12. Eine Zeitstrafe gegen uns – und wir konnten das Spiel in Unterzahl nicht mehr gewinnen. Zum Glück schossen die Gegnerinnen den zusätzlich gegebenen 7-Meter übers Tor.

Zu unserem Entsetzen sollte ein 7m-Werfen über den 2. Platz entscheiden.
Nachdem Biberach den ersten 7m sicher verwandeln konnte, scheiterte unsere erste Schützin an der Torhüterin. Auch den zweiten 7m traf Biberach, wir aber auch. Dann war das Glück auf unserer Seite, denn die nächste Biberacher Schützin übertrat die 7m-Linie.
Und jetzt begann Ingas großer Auftritt: Zuerst verwandelte sie ihren 7m und dann stand sie ins Tor und parierte den nächsten. Unsere letzten zwei Schützen behielten die Nerven und Freude, Erleichterung und der Jubel waren grenzenlos.

Danke an Soni, die uns auf der Bank ganz toll unterstützt hat.

Dabei waren: Jana Wiesner, Inga Müller, Alicia Kohnle, Luna Passon, Jule Maier, Laura Sattler, Julia Ridder, Milena Heim, Ronja Hüppchen, Catalina Schubert

  Autor des Artikels: Bernd Kuger /   Erstellt am: 7. Juni 2016