Nächstes Spitzenspiel steht an

Die erste Männermannschaft der SV Remshalden darf am Sonntag endlich wieder zu Hause antreten. Dabei kommt mit der NSU Neckarsulm ein Team, welches diese Runde bereits für Aufhören gesorgt hat und sich Punktgleich mit der SVR den zweiten Platz teilt.

Auch mit etwas Abstand ist Trainer Alexander Schurr mit dem Auftritt seiner Schützlinge in Oberstenfeld unzufrieden. „Zu viele wichtige Spieler haben ihre Leistung nicht abrufen können. Mit über 20 Fehlwürfen plus zu viele technische Fehler ist es schwer ein Spiel zu gewinnen, ich dachte, wir wären bereits weiter in unserer Entwicklung.“ Die Oberstenfelder haben sich dabei als der erwartet unangenehme Gegner präsentiert. Trotzdem kann man auch aus diesem Spiel positive Dinge mitnehmen. So spielte man auch in Oberstenfeld eine starke Abwehr, gepaart mit einem guten Torhüter. Bei besserer Chancenverwertung wäre sicherlich mehr als nur ein Punkt möglich gewesen.

Mit der Neckarsulmer Sportunion wartet nun ein Team auf, gegen welches man mit einer ähnlichen Chancenverwertung auch unter die Räder kommen könnte. Bereits seit ihrem Aufstieg kann das Team jede Saison auf einen individuell stark besetzten Kader zurückgreifen. In diesem Jahr scheint die Mannschaft nun sein Potenzial abrufen zu können und wirkt mannschaftlich geschlossener.

Der Gegner stellt dabei eine kompakte 6:0 Abwehr rund um Abwehrchef Dominik Jahn, in Kombination mit einem guten Torhüterduo. Im Angriff kann man zudem auf eine starke individuelle Qualität zurückgreifen. Mit Max Odenwald und Fabian Göppele hat man zwei wurf- und spielstarke Rückraumspieler, welche mit dem starken Henning Tittel am Kreis gut harmonieren. Das Angriffsspiel kann man aber bei weitem nicht auf die drei Akteure reduzieren, so ist die NSU auf jeder Position gut und auch doppelt besetzt.

Die Neckarsulmer kommen sicherlich mit breiter Brust in die Stegwiesenhalle, so konnten nach den Auftaktniederlagen gegen Weinsberg und Oberstenfeld nun sechs Spiele in Folge gewonnen werden, darunter auch die stark eingeschätzten Teams der SG Schozach-Bottwartal und der SGBBM Bietigheim.

Für die SVR, welche immer noch ohne Niederlage dasteht, wäre es mit Sicherheit das Ziel diesen Lauf zu stoppen. Man kann selbst mit breiter Brust in das Spiel gehen, so kann Schurr auch keinen Favoriten ausmachen. Laut dem Übungsleiter müsse seine Mannschaft alles in die Waagschale werfen und am oberen Leistungsniveau spielen. Dann sieht er die Heimmannschaft auf jeden Fall in der Lage das Spiel erfolgreich zu gestalten, ansonsten werde es allerdings sehr schwer. Das Team hofft dabei wieder auf eine zahlreiche Unterstützung. Personell muss der Gastgeber aus privaten Gründen wieder auf Kapitän Markus Tögel verzichten.

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 11. November 2015