Ostfildern zu Gast im Remstal

Am Sonntag kommt mit der HSG Ostfildern ein Team in die Stegwiesenhalle, welches akut Abstiegsbedroht ist. Dabei ist das Team eines der wenigen eher unbekannten Teams für die Mannschaft von Trainer Alexander Schurr, da sie bisher meistens in der Südstaffel angesiedelt waren.

Auf das Top-Spiel gegen Bottwartal blickt Schurr dabei mit gemischten Gefühlen zurück. Auf der einen Seite ist er zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „in solch einem Spiel so die Ruhe zu bewahren und fokussiert die eigene Stärke auszuspielen, das war stark.“ Man habe deutlich eine Entwicklung zum Hinspiel gesehen, gerade auch bei den Neuzugängen und im Umgang mit Stresssituationen. Auf der anderen Seite hat die harte Spielweise des Gegners auch seinen Tribut gefordert. So seien einige Spieler angeschlagen und mit kleineren aber auch größeren Blessuren aus dem Spiel gegangen.

Im Spiel gegen Ostfildern wird ein ähnlich fokussierter und emotionaler Auftritt nötig sein um seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Das Team des Trainerduos Schwöbel/Wichary hängt zwar tief im Abstiegskampf, hat allerdings viele Spiele auch nur knapp verloren. Zuletzt setzte die Mannschaft durch einen Sieg in Schwaikheim ein Ausrufezeichen und setzte sich so etwas von dem Tabellenletzten Vaihingen ab. Die Gäste kommen dabei vor allem über eine mannschaftliche geschlossene und kämpferische Leistung. Achten muss das Heimteam vor allem auf die Rückraumakteure Tobias Grimm und Lukas Grundler, welche das Spiel geschickt aufziehen.

Schurr erwartet von seiner Mannschaft eine konzentrierte Leistung. Man werde den Fokus weiter aufrechterhalten und jeden Gegner ernst nehmen. Wenn man die eigene Leistung auf die Platte bringen kann, werde man das Spiel auch erfolgreich gestalten können. Für das Spiel ausfallen wird Kenneth Eckstein (Nasenbeinbruch).

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 28. Januar 2016