Pforzheim war eine Nummer zu groß ….

SV Remshalden  –  SG Pforzheim/Eutingen   21:33  (12:19)

Nur in der ersten Viertelstunde erwies sich die SV Remshalden als gleichwertiger Gegner. Danach zog Pforzheim unaufhaltsam weg und lag bereits zur Pause klar in Führung. Im restlichen Spielverlauf hatte die SVR keinen wirklichen Zugriff mehr aufs Spiel und musste am Ende eine deutliche 21:33-Niederlage hinnehmen.

Die erhoffte Trotzreaktion nach der Entlassung von Trainer Griesbach blieb aus. Allerdings zeigten die Remstäler in der Anfangsphase eine ansprechende Leistung, die Abwehr stand gut und in der Offensive ging man konzentriert zur Sache. Stets legte Remshalden ein Tor vor, insbesondere Maxim Gries auf der rechten Außenposition wurde mehrfach frei gespielt und erzielte seine Treffer. Aus dem Rückraum war Hendrik Wiesner erfolgreich, beide erzielten zusammen alle Treffer bis zum 6:6 nach 14 Minuten. Von da an kam der Favorit aus Pforzheim besser ins Spiel, insbesondere der starke Rechtsaußen Dominic Seganfreddo traf nach Belieben. Remshalden gelang es nicht, sein gewohntes Spiel im Angriff aufzuziehen oder scheiterte immer wieder an der harten Abwehr der Gäste. Die SG zog Tor um Tor weg und hatte sich bis zur Pause bereits einen 7-Tore-Vorsprung erarbeitet (12:19).

Schwach starteten die Remshaldener auch in die zweite Hälfte, in der Abwehr nicht konsequent genug und im Angriff ermöglichten zahlreiche Fehler den Ballbesitz für die Gäste. Pforzheim erzielte 5 Treffer in Folge, beim 13:25 nach 40 gespielten Minuten war die Partie damit entschieden. Ein kleiner Ruck ging durch das Team, als Tobias Klemm im Tor der SVR einen Strafwurf und den Nachwurf parierte und den Gelb-Blauen drei Treffer in Folge gelangen. Mehr als Ergebniskorrektur war das allerdings nicht. Die SG Pforzheim/Eutingen gewann am Ende klar und verdient mit 33:21 Toren und steht nun wieder auf Platz 2 der BWOL.

SVR: Klemm, Mühleisen;   Eckstein (2), Klein (1), Schwarz, Holczer (1), Gries (4), Wiesner (7), N.Pesch, Rascher (4/3), Hartenstein, M.Pesch, Röhrle, Knück (2).

SG:  Matijevic, P.Lupus;    Münch (3), Mönch (4), Hufnagel (2), Broschwitz (2), Strehlau (6), Petruzzi, Schlögl, Seganfreddo (10/5), M.Lupus (5), Catak (1), Hohnerlein.

 

  Autor des Artikels: Armin Wiesner /   Erstellt am: 8. April 2018