Remshalden erlebt Déjà vu

SG Köndringen/Teningen – SV Remshalden 30:29(14:14)

Ohne fünf Stammkräfte reiste die SVR zum Tabellendritten in den Breisgau. Aus der zweiten Mannschaft waren Luca Sigle, Felix Kästle und Felix Wiesner mit im Aufgebot. Letzterer zeigte eine starke Leistung bei seinem Debüt für  Remshalden.

Durch ein Tor von Marvin Klein ging Remshalden mit 1:0 beim Favoriten in Führung. Fortan entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem der Gastgeber immer wieder vorlegen konnte.

Remshalden benötigte etwas Anlaufzeit, fand dann aber zu seinem Spiel und durch einen 4-Tore-Lauf, welchen Felix Wiesner abschloss, stand plötzlich eine 14:13 Führung zu Buche.

Der Köndringer Christian Hefter stellte mit seinem Treffer zum 14:14 den Pausenstand her.

Was sich in Halbzeit eins angedeutet hat, setzte sich im zweiten Spielabschnitt fort. 

Der Gast aus dem Remstal bestimmte mehr und mehr das Tempo und allen voran Marian Rascher gelang es immer wieder Nadelstiche zu setzten.

Im Tor der SVR steigerte sich der starke Sigle nach und nach und zehn Minuten vor dem Schlusspfiff stellte Robin Lehner auf 26:23 aus Gästesicht.

Was sich in den letzten zehn Minuten ereignete war eine Kopie der Vorwoche. Remshalden fehlten merklich die Kräfte und so rieb man sich offensiv immer öfter auf oder scheiterte am stärker werdenden Schlussmann der Gastgeber.

Das 29:24 durch Niklas Pesch in der 54. Spielminute war das letzte Gästetor. Köndringen spielte sich in einen Rausch, erzielte ein schnelles Tor um das andere und Remshalden fand keine Mittel mehr gegen die Topmannschaft von Ole Andersen.

Was nach der 30:29 Niederlage sind hängende Köpfe und die erneute Gewissheit, dass man es auch mit den Großen der Liga aufnehmen kann. Davon kann man sich jedoch bekanntlich nichts kaufen.

Für Remshalden stehen nun zwei Spielfreie Wochen auf dem Programm, ehe es im letzten Heimspiel zum Derby mit dem TV Bittenfeld kommt.

Es spielten: Sigle, Klemm; Kästle(2), Hartenstein(2), Lehner(1), Klein(3), Schweikhardt(4), Kohl(2), Wiesner(3), Rascher(10/5), Pesch(2), Hertel.

  Autor des Artikels: Moritz Knueck