Roher Fisch: Geputzt.

Den gab es im Anschluss an die Neuauflage der Partie der 1D gegen den SSV Hohenacker. Nico nachfeierte zum 22. Mal seinen 30. Geburtstag mit einem tollen Kabinenfest. Kulinarisch großartig umrahmt mit einem selbst geangelten, zu Lebzeiten bestimmt sehr sehr glücklichen 15-Kilo-Lachs aus Norwegen, dazu frisch gebackenes Baguette, bioresken Meerrettich und für die trockenen Kehlen einige Fläschchen norddeutsche Bierbrause. Ein Hauch Sylter Sansibar-Bar in der Männer-Umkleidekabine. Fantastisch. Sogar an die schwäbische Variante von Fischbrötchen hatte Nico gedacht: LKWs. Ein schöner Ausklang des Spieltages Sonntag Nachmittag. Im Namen des kompletten Teams nochmals herzlichen Dank an Nico für dieses wunderbare Event.

Und da jedem Ende auch ein Anfang derweilt, bestritt die 4. Männermannschaft der SVR zuvor natürlich auch noch ein Handballmatch. Erneuter Gegner wie bereits in der Vorwoche: Der SSV Hohenacker. Jedoch waren die Vorzeichen etwas verändert, denn unser etatmäßiger Erfolgs-Coach und sportlicher Leiter “The Bäder One” schipperte im wohlverdienten Urlaub auf der AIDA den Weltmeeren entgegen und somit musste eine Lösung gefunden werden. Ein Plan B also: B wie Backup. B wie Bubes. B wie “The UnBeatable Bubes”. Manchmal ergeben sich aus Alliterationen die einfachsten und gleichwohl besten Alternativen. Großer Dank gebührt auch Thommy und Hagen, die als Zeitnehmer und Schiedsgericht fungierten und so die etwas dünne Bank der 1D entlasteten.

Routiniert stimmte Bubes folgerichtig das Team auf die Partie ein. Ach nein, stimmt gar nicht – aus Zeitmangel musste die Ansprache entfallen – aber dennoch agierte die 1D von Beginn an konzentriert in der Deckung und im Angriff gelang der ein oder andere Treffer. Halbzeitstand: 14:4.

Besonderes Vorkommnis: Der Start der zweiten Halbzeit verzögerte sich etwas ob des großen Zuschauerandrangs vor und um die Stegwiesenhalle. Es scheint, als ob die 1D sich schleichend in die Herzen der Fans spielt mit ihrem Tempohandball (Tempo muss nicht immer “schnell” bedeuten). Könnte auch sein, dass es sich bei den Zuschauern eher um Nostalgiker oder Schaulustige handelt. Wie auch immer: Die 1D bedankt sich bei jedem einzelnen von Ihnen/euch für die Unterstützung.

Zurück zum Spiel: Im 2. Spielabschnitt hielten sich die Spannung und das Niveau der Partie die Waage. Albi hielt den Kasten bis auf einige wenige fiese Trickwürfe von außen sauber, so dass sich Ferdi seiner eigentlichen Leidenschaft widmen konnte: Dem filigranen Zaubern am Kreis. Federleicht wie ein flügges Vögelchen fand er immer wieder den freien Raum und es war lediglich den miesen Anspielen geschuldet, dass es dieses Mal nicht in einem Torerfolg mündete. Dennoch konnte die 1D am Ende mit 30:17 die 2 Punkte auf der Habenseite gutschreiben, gleichbedeutend mit dem 9. Sieg in Folge. Man könnte fast schon von Serie sprechen. Mal sehen.

Ihre/eure 1D

[Anmerkung in eigener Sache: Entgegen der im letzten Spielbericht etwas mißverständlichen Aussage, dass Coach S. eine Disziplinarstrafe aufgrund gekränkter Eitelkeit verhängt hatte, handelte es sich vielmehr – und umso wichtiger ist es der Redaktion hier klarzustellen – um die vorbildliche Absicht von “The Bäder One”, Minderheiten zu schützen, Offenheit gegenüber jeglichen Interessen und Einstellungen zu leben, Barrikaden und (Ober-)Grenzen in den Köpfen zu überwinden und für ein friedliches gemeinsames Miteinander Zeichen zu setzen. Die 1D unterstützt, steht für und lebt dieses Wertesystem!]

  Autor des Artikels: Alex Angele /   Erstellt am: 10. März 2016