Schnell abhaken und vorwärts schauen ….

TSG Söflingen  –  SV Remshalden    31:21  (13:9)

Die große Chance, sich weiter von den Abstiegsrängen abzusetzen, hat die SV Remshalden bei der stark spielenden TSG Söflingen verpasst. Über die gesamte Spielzeit war die TSG die spielbestimmende Mannschaft und gewann am Ende sicher und verdient mit 31:21 Toren. Nur gut, dass auch alle übrigen Teams am Tabellenende nicht punkten konnten, sodass sich an der Tabellensituation nichts verschlechtert hat.

Der Start war verheißungsvoll, Marvin Klein erzielte das 1:0 für die SVR, doch Söflingen setzte nach und ging seinerseits mit 2:1 in Führung. Wenige Sekunden später dann die nächste prekäre Situation für die Remstäler: innerhalb eines Angriffs zeigten die Unparteiischen gleich dreimal Gelb und verhängten eine Zeitstrafe. Remshalden wirkte in der Folge total verunsichert und agierte in der Defensive nicht mehr aggressiv genug. Söflingen spielte seine Angriffe lange aus und ließ den Gästen somit auch keine Chance zum schnellen Gegenstoß. Die TSG zog Tor um Tor weg und hatte sich beim 11:6 nach 20 Minuten bereits einen komfortablen Vorsprung erspielt. Die SVR ließ allzu häufig klare Chancen liegen oder scheiterte am starken Samuel Beha im Tor der TSG. Zudem stand die unbequeme Abwehr der Hausherren sehr offensiv, agierte bissig und machte dem Angriff der SVR das Leben schwer. Bis zur Pause gelang es den Gästen dennoch, auf 13:9 zu verkürzen.

Die Entscheidung über Sieg und Niederlage fiel gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs. Söflingen trat entschlossen auf, spielte weiter seine langen Angriffe und besaß an diesem Abend die individuell besseren Spieler. Auch in Unterzahl gelangen der TSG immer wieder Tore und so war nach 4 Treffern in Folge beim 18:11 nach 38 Minuten die Partie so gut wie entschieden. Remshalden kam in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr auf die Beine. Die Abwehr bekam keinen Zugriff mehr auf die starken Außenspieler und das Spiel über den Kreis. Im Angriff kam kein wirklicher Spielfluss zustande, meist mussten Einzelaktionen zu Toren führen und so war man am Ende beim 31:21 noch gut bedient.

TSG:  Beha, Weinbuch;   Hadzic (1), Kraft (7), Czako (6/2), Schaaf (4), Fimpel (1), Wowra (3), Dürner (4/2), Kanyo (2), Eberhardt (2), Hartmann (1), Rauscher, Krasovec.
SVR:  Klemm, Mühleisen;   Eckstein (2), Klein (1), Ruge, Schwarz (1), Holczer, Wiesner (5/2), N.Pesch (1), Rascher (6/4), Hartenstein (1), M.Pesch (2), Röhrle (1), Knück (1).

 

 

  Autor des Artikels: Armin Wiesner /   Erstellt am: 25. März 2018