SVR muss Hausaufgaben erledigen

Nach der Niederlage in Neckarsulm sollte die SV Remshalden die nächsten drei Spiele gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte gewinnen, um am letzten Spieltag ohne Druck nach Bittenfeld fahren zu können. Am Sonntag kommt zum Auftakt der drei wichtigen Spiele der starke Aufsteiger aus Leonberg in die Stegwiesenhalle.

 

Mit dem Spiel in Neckarsulm kann Trainer Alexander Schurr nicht zufrieden sein. Man habe über weite Strecken gut gespielt und auch lange geführt, konnte sich aber nie etwas absetzen. So bekam man in der Abwehr nie den richtigen Zugriff, daraus folgten so viele Gegentore wie noch nie zuvor in der Saison. Eine hohe Anzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen im Angriff und daraus folgend zehn torlose Minuten in Hälfte zwei ergaben als Resultat die herbe Niederlage.

Mit dem Aufsteiger aus Leonberg kommt nun, wenn man auf den Tabellenplatz schaut, genau der richtige Gegner um Wiedergutmachung zu leisten – weit gefehlt. Wenn man mit dieser Einstellung in das Spiel gegen den sehr unangenehm spielenden Aufsteiger spielt, wird das Team rund um Kapitän Markus Tögel große Probleme bekommen. Das Team, welches in den letzten Jahren regelmäßig zwischen Landesliga und Württembergliga hin und her gependelt ist, kann jedem Gegner in der Liga gefährlich werden und zeigte dies auch am letzten Spieltag beim sehr deutlichen Sieg in Oberstenfeld. Aus einer sehr offensiven Abwehr agierend wird ein schnelles Gegenstoßspiel aufgezogen. Im Positionsangriff lastet die Hauptverantwortung dabei auf den Schultern von Toptorschütze Lars Neuffer, welcher gemeinsam mit den Rückraumakteuren Andreas Binder und Christian Auer viel Torgefahr ausstrahlt. Zudem ist Trainer Frank Ziehfreund immer wieder für eine Überraschung im taktischen Bereich bekannt.

Somit erwartet Trainer Alexander Schurr ein hartes und enges Spiel. Man sei zwar auf Grund der Tabellensituation Favorit, aber der Gegner rechne sich sicherlich auch etwas gegen sein Team aus und werde alles von der SVR abverlangen. Viel Leidenschaft und eine hohe Fokusierung sind so eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Partie aus Sicht der Remshaldener. Dabei hofft das Team wieder auf dieselbe Unterstützung von Seiten der Fans wie in den bisherigen Spielen.  Personell muss der Übungsleiter dabei auf Uli Seybold (Syndesmoseband im Knöchel) und Markus Tögel (Schulter) verzichten. Carsten Röhrle und Jan Hertel rücken dafür nach.

 

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 31. März 2016