SVR verabschiedet sich aus der Bundesliga

Am Wochenende war die weibl. A-Jugend zu Gast in Bad Schwartau und eigentlich waren die Voraussetzungen auch gut, nach 8 wöchiger Verletzungspause kehrten Vildana Halilovic und Louisa De Bellis wieder ins Team zurück. Doch wie schon so oft in dieser Saison am Donnerstag dann die Hiobsbotschaft: Lenya Treusch fällt mit einer Bänderverletzung aus, dazu kam noch das Vanessa Nagler mit einem Infekt die 10 stündige Busfahrt in den Norden antrat.
Im ersten Spiel am Samstag ging es gegen den Favoriten aus Leverkusen. Bis zum Stande von 6:6 konnten die Schwäbinnen das Spiel offen gestalten. Doch dann nutzte die Trainerin der Bayer Mannnschaft ihre Auszeit um Taktische Umstellungen vorzunehmen. Diese hatten ihre Wirkung, die SVR verlor ein wenig den Faden und so wurden die Seiten beim Stande von 9:14 gewechselt. In der zweiten Hälfte zeigten , die in einem Sportinternat untergebrachten Bayer Mädels , ihr Können . Die SVR hielt dagegen und kämpfte aufopferungsvoll , doch am Ende mussten sie sich mit 24:35 geschlagen geben. Kerstin Reckenthäler die Trainerin der Bayer Mannschaft bestätigte die gute Leistung der SVR: „. Wir mussten gegen einen starken Gegner erst ins Spiel finden, aber nach der Auszeit lief es wirklich gut für uns.“

Zurück im Hotel hatte nun unser Physio Michael Zügel alle Hände voll zu tun, die angeschlagenen Spielerinnen wurden gepflegt und das Team hoffte auf den Einsatz der erkrankten Vanessa im entscheidenden Spiel.

Um 18 Uhr sollte es dann zum absoluten Höhepunkt dieses Spieltages kommen. Die Ausgangslage war klar: Der Sieger dieser Partie würde ins Viertelfinale einziehen. Beeindruckt von der Zuschauerkulisse kam die SVR nicht ins Spiel und auf der Gegenseite legte Bad Schwartau einen Traumstart hin. Zwischenzeitlich musste die SVR einem 3:13 Rückstand hinnehmen . Getragen von der Atmosphäre in der mit 160 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllten Willi-Bull-Halle steuerte der VfL Bad Schwartau einem scheinbar sicheren Sieg entgegen. Doch für die Dramaturgie dieses Duells war es nur gut, dass sich die Remshaldener Mädels, mit der lautstarken Unterstützung Ihrer mitgereisten Fans, eindrucksvoll in die Partie zurück kämpften. Als der Abstand beim 15:17 aus Remshaldener Sicht nach 40 Minuten erstmals auf zwei Tore geschrumpft war, ließ sich die Spannung kaum noch steigern. Doch in dieser entscheidenden Phase gab es einige Schiedsrichterentscheidungen gegen die SVR, bei denen man wieder einmal meinen könnte das ein „Dorfclub“ nicht gegen eine Mannschaft wie Bad Schwartau gewinnen darf. So zum Beispiel hätte es nach einem groben Foul gegen Vanessa Nagler eine rote Karte für Bad Schwartau geben müssen, denn auf der Gegenseite schickte das Schiedsrichtergespann ebenfalls nach einem Foul die Remshaldenerin Lisa Wieder vorzeitig in die Kabine. Am Ende kostetet die Aufholjagd der SVR zu viel Kraft und so gewann das Schwartauer Team mit 24:19.

Somit zieht Bayer Leverkusen und Bad Schwartau in die Viertelfinalspiele um die Deutsche Meisterschaft ein, wir wünschen beiden Mannschaften viel Erfolg !!

 

Die Luft war nach der Enttäuschung vom Samstag natürlich raus . Das Spiel am Sonntag Morgen gegen Dortmund war nichts mehr, als ein Freundschaftsspiel , in dem es in erster Linie darum ging, keine Verletzungen zu riskieren. Außer,  auf die aus der Begegnung gegen Bad Schwartau angeschlagene Vanessa Nagler ,musste das Team auch auf Alina Ridder , die bereits am Morgen auf Grund einer Schulfahrt die Heimreise antrat , verzichten. Alle Spielerinnen hatten nochmals ihre Einsatzzeiten und konnten sich in die Torschützliste eintragen . Trotzdem wirkte das Dortmunder Team frischer und gewann am Ende verdient mit 32:28.

Trotz dem verpassten Einzug ins Viertelfinale, hat die Mannschaft der SVR riesigen Respekt für die gezeigte Leistung verdient. Immerhin gehört das Team zu den besten 12 Mannschaften in Deutschland.

Für die meisten Spielerinnen ist nun die Jugendzeit in der SVR vorbei. Wir wünschen Allen weiterhin viel Erfolg !!

 

DANKE – an Alle Eltern und Geschwister für Ihre tolle Unterstützung

DANKE – an Michael Zügel und Jasmin Gauss für die medizinsche Betreuung

DANKE – an die Handballbabteilung, die uns beim Abenteuer Bundesliga unterstützt hat

DANKE – an alle Spielerinnen für die schöne und unvergessliche Zeit : )

 

Quelle: Textauszüge “HL-Sports” www.hlsports.de

 

 

 

 

  Autor des Artikels: Jugendleitung /   Erstellt am: 8. Februar 2016